Klimaschwindel

Allenortes hört man mahnende Worte. Das Klima soll kurz vor dem Kollaps stehen und wir Menschen trügen die Hauptschuld. Deshalb gelte es von staatlicher Seite etwas dagegen zu tun. Ja, “etwas tun” – aber was?

Da ich davon überzeugt bin, dass sich der Mensch grundsätzlich (und dies konstant seit Jahrhunderten) masslos überschätzt, wird es auch dieses Mal nicht anders sein. Ausserdem spielen zu viele monetäre Interessen eine gewichtige Rolle (Anzapfen von Steuergeldern). Das ganze Gerede von “Klimarappen”, “Umweltabgabe”, “CO2-Steuer” und wie sie alle heissen geht mir mächtig auf den Sack! Allein der Zweck soll die Mittel heiligen…?

Mit grosser Begeisterung habe ich daher von der Initiative eines – vielleicht nicht mit der Gabe eines PR-Fuzzis ausgestatteten – Mathematikers aus Basel namens Werner Furrer gelesen. Aber der Inhalt soll ja wichtiger sein als die Verpackung! Der Wortlaut:

Art. 135a (neu)
Verbot von Abgaben und Subventionen für Massnahmen zur Beeinflussung des Klimas

1
Die Schweiz anerkennt weder verbindliche Prognosen über die Entwicklung des Klimas noch Verfahren, dieses in nützlicher Weise zu lenken oder zu schützen.

2
Sie ergreift keine Massnahmen und beteiligt sich nicht an völkerrechtlichen Verträgen, die für Zwecke nach Absatz 1 propagiert oder gefordert werden.

3
Abgaben, Subventionen, fiskalische und sonstige staatliche Vergünstigungen mit dem Zweck, das Klima zu beeinflussen, sind verboten.

Herrlich! Endlich ein klarer Gegenpol zum überstaatlich verordneten Klima-Hype und gegen neue Steuern und Abgaben unter dem Deckmantel des “Klimaschutzes”. Unbedingt mitmachen, unterschreiben, weitersagen!

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Pulverfass II

Wie schon im ersten Artikel zum Pulverfass “Kaukasus” geht es erneut um etwas Hintergrundwissen. In der ASMZ von Juli 2008 steht auf Seite 39 (“Internationale Nachrichten”) eine Meldung zu Russland:

Im Streit um die abtrünnigen georgischen Regionen Abchasien und Südossetien hat Russland seine angedrohte Truppenaufstockung wahrgemacht. Gemäss Berichten aus dem russischen Verteidigungsministerium ist im Verlaufe der letzten Wochen die Truppenpräsenz in dieser Region von rund 2’000 auf 3’000 Soldaten erhöht worden. [..] Wie Bilder zeigen, handelt es sich dabei vorwiegend um Mot Schützeneinheiten, die vermutlich aus dem MB Nord-Kaukasus verlegt worden sind.

Die Truppenpräsenz Russlands in dieser Region gründet auf einem Mandat der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) zur Überwachung des 1994 vereinbarten Waffenstillstands zwischen Georgien und Abchasien.

Vergeblich hatte Georgien Moskau vor der Truppenaufstockung gewarnt. Andererseits hat die Regierung in Tiflis Gerüchte über einen angeblich bevorstehenden Waffengang gegen Abchasien zurückgewiesen. Solche Behauptungen aus Russland seien reine Provokationen mit dem Ziel, die internationele Öffentlichkeit zu täuschen. […]

Was nehmen wir aus diesen Zeilen mit dem Wissen von heute?

  • Russland hat ein Mandat von der GUS aus dem Jahr 1994 zur Verteidigung der abtrünnigen Region Abchasien. Ihr Handeln in dieser Region ist damit legitimiert;
  • Russland ist Schutzmacht in der Region – auch von der GUS legitimiert;
  • Da Südossetien das selbe Schicksal erleidet wie Abchasien, hat sich Russland offenbar entschlossen, dieser Region beizustehen;
  • Die Truppenaufstockung in der Region war von Russland angekündigt. Georgien hätte gewarnt sein sollen…;
  • Die Truppen (Mot Schützen) müssen als “Verteidigungstruppen” qualifiziert werden. Schweres Geschütz und Panzer wären Offensivwaffen. Von einer Aggression Russlands kann keine Rede sein;
  • Die nachrichtendienstlichen Informationen, wonach Georgien gegen Abchasien zu einem Waffengang schreiten würde, waren korrekt und ernst zu nehmen.

Die Herausforderung für die westliche Gemeinschaft steht jetzt bevor: Wird sie die abtrünnigen Regionen für unabhängig erklären, wie sie es kürzlich erst beim Kosovo getan haben? Und wird unsere Aussenministerin ebenfalls sich so schnell auf eine Seite (diesmal die Seite der Russen?) werfen? Es bleibt spannend und sicher nicht friedlich…

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Balsam für die Wirtschafts-Seele

Das Interview mit dem VR Präsidenten von Julius Bär, Raymond Bär von letzten Sonntag in der SonntagsZeitung ist wahrlich Balsam für die Wirtschafts-Seele. Endlich wieder einmal einer, der sich zu unseren Werten, unseren Regeln und unserer Identität bekennt:

Bank(kunden)geheimnis:
“Ich [spreche] lieber vom Schutz der finanziellen Privatsphäre. Ich bin der festen Überzeugung, dass es weltweit eine Koalition geben wird, die gross genug ist, um in einer zusehends orwellschen Welt die Menschen vor willkürlichen Eingriffen zu schützen.”

Steuerbetrug:
“Wir Schweizer wären gut beraten, uns die Rechtsordnung nicht vom Ausland aufzwingen zu lassen. Es geht den Kritikern nicht um moralische oder ethische Standards, sondern um harte Wirtschaftspolitik. Es geht um Machtpolitik. Vor allem defizitäre Hochsteuerländer kritisieren die Schweiz. […] Ich bin jedenfalls stolz darauf, dass wir in der Schweiz noch immer in einem Vertrauensstaat leben. Bei uns ist der Bürger mündig, in andern europäischen Ländern wird er entmündigt. Einen Misstrauensstaat wie Deutschland können wir nicht wollen.”

Bankenkrise:
“Die Schweiz ist ein Vorzeigeland, das bis jetzt die Krise privatwirtschaftlich gelöst hat. Es sind keine öffentlichen Mittel geflossen. Anders in den USA, in England oder Deutschland. Und dafür möchte ich auch der Nationalbank ein Kränzchen winden, die die Krise bis jetzt hervorragend gemeistert hat.”

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Politische Heimat

20min.ch hat in der letzten Woche ein Online-Umfrage gestartet und u.a. gefragt, ob BR Samuel Schmid zurücktreten soll. Das Resultat:

Soll Samuel Schmid zurücktreten?

Soll Samuel Schmid zurücktreten?

Entweder einige Personen sind politisch auf dem linken Auge blind oder sie fürchten sich vor einem SVP-linientreuen Bundesrat, der Schmid folgen könnte. Hier wird klar, woher die Unterstützung Schmids kommt. Nicht besonders “bürgerlich”, wie es sich die BDP auf die Fahnen schreibt, oder?

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avenir numérologic

Die August-Ausgabe der Publikation “avenir aktuell” von ‘avenir suisse‘ bietet einmal mehr informativen Lesestoff. So lesen wir in der aktuellen Ausgabe, dass sich statistisch kein Beweis finden lässt, dass mehr Gesundheitsausgaben zu einem längeren gesunden Leben führen. Bis USD 2000 pro Person und Jahr erhöht sich der Wert der gesunden Lebensjahre. Die USA, welche rund USD 6000 pro Person und Jahr ausgibt, verzeichnet sogar einen tieferen Wert als die Schweiz, welche rund USD 4000 pro Person und Jahr ausgibt. Damit bestätigt sich meine Aussage aus dem letzten Posting, dass es bei staatlichen Ausgaben ein Optimum gibt, welches man nicht überschreiten darf. Danke avenir suisse!

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open your eyes

Auf der Website von Chris Martenson findet man eine Reihe von Videos, die sich mit den grundlegenden Elementen der Wirtschaft auseinandersetzen. Er geht dabei den Fragen nach woher das Geld kommt, wie Inflation und Politik zusammenhängen, wie Schulden entstehen.

Um es klar zu sagen: Seine Präsentationen sind etwas vom Besten, das ich je an Wirtschaftspräsentation gesehen habe. Hier ein paar seiner Überlegungen mit meinen Schlüssen daraus:

Es wird z.B. deutlich, dass die Geldmenge und (damit Inflation) v.a. in Zeiten von Kriegen überdurchschnittlich wächst. Wieso? Diese “Investitionen” des Staates führen kaum zu Produktivitätssteigerungen, wie etwa Investitionen in Strassen oder Bildung. Sie “verpuffen” als Bomben und dezimieren die arbeitende Bevölkerung. Der Nutzen aus dem Resultat “Friede” ist meinst geringer als die gesamtwirtschaftlichen Kosten.

Dennoch kann der Staat nicht nur ausschliesslich in die Produktivität investieren. Er muss – bis zu einem gewissen Mass – auch gesellschaftliche Aufgaben übernehmen, z.B. Sicherheit. Aber eben nur, solange die Kosten den Nutzen gerechtfertigen. Sobald die Kosten höher als der Nutzen zu liegen kommen (z.B. bei einer Profi-Armee) führen die Ausgaben zu erhöhter Verschuldung wie in Zeiten eines Krieges.

Andere Ausgaben, welche nicht unter “Investitionen” subsummiert werden können, wirken heute wie Ausgaben für “unnütze” Kriege. Sie sind eine Bedrohung für die Stabilität des Staates und sind daher zu streichen bzw. zu privatisieren. Ansonsten wird der Druck auf die Notenbank immer grösser, dass sie mehr Geld drucken soll (was die Linken logischerweise mit ihren hohen Staatsausgaben ja ständig fordern).

Staaten, welche längere Zeit über ihre Verhältnisse leben, werden eines Tages das fehlende Geld im nahen Ausland “besorgen”. Das Konzept wurde bereits in den 40er-Jahren des 20. Jahrhunderts “erfolgreich” praktiziert. Andere Möglichkeiten ergeben sich durch Erpressung von Staaten (“Steuerstreit” mit der EU) oder dank reichlich vorhandenen Ressourcen im Boden (Russland, Golfstaaten).

Früher ging die Inflation nach den Kriegsjahren meist auf die vor-kriegerischen Niveaus zurück (eine Rezession von mehreren Jahren dürfte einiges dazu beigetragen haben). Zurück zu führen ist das auch, dass hinter jeder gedruckten Note (welche ja ein Schuldschein der Notenbank ist) auch ein real existierender Wert hinterlegt war. Vergleichbar ist dies mit den Hypotheken, die ebenfalls (zumindest mit einem Teil) mit Eigenkapital hinterlegt werden müssen. Auf ein Haus mit Wert 500’000 erhalte ich durchaus auch einen Kredit in derselben Höhe.

Gehe ich heute zur Notenbank und verlange für den Schuldschein (die Banknote) einen realen Gegenwert, so werde ich Jahr für Jahr weniger Gold (ein kleineres Haus) erhalten. Mein Geld hat sich abgewertet – Inflation

Ist nicht gerade die Abwesenheit der Schweiz vom Krieg sowie die daraus resultierende Preisstabilität ein entscheidender Faktor für unsere Wohlfahrt? Ich meine JA

Daraus ergeben sich folgende Handlungsanweisungen:

  • Der Staat muss primär in die Produktivitätssteigerung investieren, welche von Privaten nicht übernommen werden. Ausgaben in nicht-produktiven Sektoren (Administration, Kultur, Subventionen, etc.) sind zu streichen.
  • Die Preisstabilität muss oberstes Gebot für die Nationalbank bleiben.
  • Der Verkauf von Gold durch die Nationalbank ist zu stoppen.
  • Oberstes Ziel der Politik muss die Unabhängigkeit und Neutralität bleiben, denn nur sie garantiert, dass wir nicht plötzlich in einen Krieg gezogen werden womit wir mit Inflation zu rechnen hätten.
  • Mit einem Krieg ist weiterhin zu rechnen – seien wir vorbereitet.

P.S.
Daraus leitet sich hervorragend für die private Geldanlage ab, dass – besonders für die Amerikaner – Bargeld als Anlageklasse völlig ungeeignet ist, denn der Wert von Geld schwächt sich grundsätzlich ab (Inflation). Aktien, Immobilien und Gold schützen bedeutend besser vor Inflation.

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Cash is King

Viele Fondsmanager und Unternehmen sitzen aktuell auf einem grossen Berg Bargeld. Normalerweise wird dieses zur Finanzierung des Wachstums verwendet. Wenn die Bargeldreserven jedoch deutlich stärker steigen, als dass sie für Investitionen gebraucht werden, wachsen die Berge weiter.

So geht es auch Apple. Das Unternehmen erwirtschaftet pro Monat schlappe USD 1 Mia. (= 1’000’000’000) an Cash. Per Ende Juni verfügte das Unternehmen rund USD 21 Mia. an Barmittel.

Noch etwas besser stehen Cisco (~USD 26 Mia.) und Microsoft (~USD 24 Mia.) da. Aber auch Google darf sich mit rund USD 13 Mia. nicht in einer Liquiditätskrise fühlen.

Quelle: Finanz und Wirtschaft, Ausgabe vom 13. August 2008, Seite 7

In welche Richtung bewegt sich wohl die Börse, wenn all dieses Bargeld eine bessere Rendite sucht? Schliesslich gibt es ja noch ein paar andere Organisationen, die etwas auf der hohen Kante habe, wie ich im Blogeintrag von Ende Juli ausgeführt habe.

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Uran Fakten

Aus der ‘Finanz und Wirtschaft’ vom 9. August 2008, Seite 41

Der aktuelle Preis erfasst nur knapp 20% des gehandelten Urans. Der Rest entfällt auf langfristige Lieferverträge, deren Preis nur selten mit der Marktentwicklung korreliert und für gewöhnlich höher liegt.

Zurzeit befinden sich 23 neue Kernkraftwerke im Bau, 40 weitere sind geplant. Allein der Westen will die Atomstromkapazitäten bis 2015 um knapp 25% erhöhen.

Es drängt immer mehr Material auf den Markt.

Uran ist – anders als Erdöl – reichlich vorhanden. Die akuten Lieferengpässe der vergangenen drei Jahre beruhten primär darauf, dass wegen der aus der Mode gekommenen Kernenergie jahrelang kaum neue Vorkommen erschlossen worden sind.

Die Marktlage bleibt bis 2012 angespannt. Denn dann wird Uran für Atomreaktoren bestellt, die zwischen 2013 und 2016 ans Netz gehen sollen.

Ob das ins Konzept der penetranten Atom-Gegner passt?

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Pulverfass

Aus aktuellem Anlass des ausgebrochenen Krieges im Kaukasus (im Gegensatz zur oft gehörten, naiven Meinung “Wir leben in einer friedvollen Zeit. Seit dem Ende des ‘Kalten Krieges’ herrscht überall Friede…”), empfehle ich die dazu relevanten Videos aus der Sendereihe “Mit offenen Karten” (jeweils auf ARTE zu sehen).

Wer die Relevanz des in der Region geförderten Oels im Verhältnis zur globalen Gesamtförderung (< 1%) sieht, dürfte sich über eine übertriebene Reaktion des Oelpreises wundern.

Georgien:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=eBtpRiifoI0]

Aserbaidschan:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=A9ONd9JMNoE]

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Hier spricht die Polizei

Jahrelang haben die lieben und netten Politiker aus den linken Spektrum (welches in der Mitte beginnt) mit ihrer Watte-Politik die bösen Kriminellen mit Samthandschuhen behandelt. Von mehr Polizei(staat) wollte man nichts wissen – dieser Arm des ‘service public’ war ihnen stets ein Dorn im Auge. Stattdessen ging man mit Sozialarbeitern, Strassenarbeitern, der SIP und wie sie alle heissen auf Tuchfühlung mit Drogenhändlern, potenziellen Gewalttätigen oder Menschenhändler. Man betonte das Gute im Menschen und wollte es auf diese Weise fördern. Ich meine: erfolglos.

Was hingegen klappt, ist eine geballte Ladung Polizisten: Polizei-Offensive an Langstrasse:

Die verstärkte Polizeipräsenz zeigt Wirkung: Seit Juni kam es im Langstrassenquartier zu keinem Tötungsdelikt, die Zahl gewalttätiger Konflikte habe ebenfalls merklich abgenommen.

Kein Wunder hat die SP haben einige Exponenten der SP nun auch das Polizeikorps als Wählergruppe Anspruchsgruppe des Staates entdeckt, welche bedient werden kann. Ob das eines Tages auch mit der Armee passiert?

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