Die Politiker sind schuld!

Oder wie sonst lässt sich dieses Zitat vom US Präsidenten auslegen?

“One other thing I’ve done, is I’ve called on private sector mortgage banks and banks to be more aggressive about lending money to first-time home buyers. And the response has been really good. There’s a lot of people in this — our communities around the country that deeply care about the issue of homeownership, and they’ve been responsive.”

George W. Bush, U.S. President, March 26, 2004.

Quelle: whitehouse.gov

Und nun sollen wir ihnen wieder glauben, dass alles besser wird? Naja…

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Fun in bad financial times

Yes, there are still people out there having fun – or at least be very ironic:

First, a quote from a trader at the NYSE:

This is what I call the ‘P. Diddy market’…You’d save money by doing the Diddy: renting a yacht, and sailing it full of party people, come back in a month or two, and you would have saved money.

Bob Pisani on CNBC

Second, new terms about the stock market:

BULL MARKET — A random market movement causing an investor to mistake himself for a financial genius.

STANDARD & POOR — Your life in a nutshell.

BROKER — What my broker has made me.

…(for more, please visit blog indicated)

Barry Ritholtz in his blog ‘the big picture’

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Licht aus – im Kopf!

In der Arena vom 3. Oktober 2008 ging es um die höheren Strompreise. Es war zum verrückt werden!

  • Ausgerechnet jene Parteien, welche der Vorlage zugestimmt haben (FDP, SP und Grüne) melden sich lautstark zu Wort und prangern ihr eigenes Kind an!? hää?
  • Bei jeder Gelegenheit wird von ‘Liberalisierung’ gesprochen, dabei fallen die markant höheren Preise doch genau bei einem Monopol an (Durchleitung, Netz)! Das ist Etikettenschwindel!
  • Im Grunde genommen geht es darum, dass bei der Zusammenführung der Netze unter das Dach der ‘Swissgrid’ die Bewertungen der Netze einheitlich (anders ausgedrückt: “harmonisch”, “fair”, “sozial” – wuuaahhh!!) geschehen muss, was dazu führt, dass einzelne, bereits abgeschriebene Netze wieder einen Wert erhalten und so die Abschreibungen erhöhen. Dass dies aber nichts anderes ist, als die Umsetzung des Gesetzes und der Verordnung welche genau von diesen Politikern abgesegnet wurde, welche es nun anprangern, geht diesen Herren wohl nicht in den Kopf!
  • Ganz toll ist auch, dass der überwiegende Teil der Elektrizitätswerke sich in staatlicher Hand befindet und in deren Verwaltungsräte oft Lokalpolitiker sitzen, welche kaum über das nötige Wissen verfügen, welches die Aufgabe eigentlich erfordert.

*Kopfschüttel!*

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heavy stuff!

Wie muss man sich als CEO der einstigen Investmentbank “Lehman Brothers” (heute bankrott) fühlen, wenn man vor einem Ausschuss Fragen beantworten muss, die sich um seine Entschädigung der letzten 8 Jahre von gegen USD 500 Mio. drehen? Typische Fragen wie: “Ist das fair?” kommen da genau richtig, wenn man weiss, dass die Aussagen im Fernsehen übertragen werden.

Vergessen geht dann meist, dass Richard Fuld einen grossen Teil seines Vermögens in Aktien und (Call-)Optionen von Lehman angelegt hat(te), die nun alle wertlos sind. Er selbst spricht von gegen 10 Mio. Aktien – das waren mal fast USD 700 Mio. Und nun alles futsch und weg. Reicht es da nicht, dass dieser Mann schon mehr als 90% seines Vermögens verloren hat? Muss man ihn noch vorführen? V.a. solange er ja nicht gegen Gesetze verstossen hat…?  Ist “Management” strafbar?

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Es wird abgestimmt!

Nun ist es offiziell: Am 8. Februar 2009 stimmen wir nochmals über die Bilateralen Verträge ab. Damit muss man sich schon bald positionieren ob JA, NEIN oder NULL (=der Abstimmung fern bleiben).

NULL ist keine Option, da am Schluss nur JA oder NEIN als Resultat vorliegen kann – selbst wenn nur wenige an der Abstimmung teilnehmen.

Da es das Parlament verpasst hat, die Frage (Weiterführung, Erweiterung) in zwei geteilten Abstimmungen dem Volk vorzulegen, muss man sich überlegen, welche der beiden Alternativen wie weiter geführt werden könnte. Suchen wir mal Szenarien:

Szenario JA (Weiterführung und Erweiterung):
Das Parlement sieht sich bestärkt, dass die Vorlage als Paket vom Volk gutgeheissen wird. Weitere Erweiterungen werden damit mit dem gleichen System durchgewunken. Man erhält einen “Freipass”. Sonst passiert politisch nicht viel.

Szenario NEIN (Ablehnung der Weiterführung und der Erweiterung)
Hier wird es interessant! Das Volk hat praktisch dem bilateralen Weg ein Bein gestellt. Ob das gesamte Paket neu verhandelt werden muss, steht noch nicht fest. Es wäre jedoch eine gute Gelegenheit, die eingehandelten Probleme mit den Bilateralen nochmals am Verhandlungstisch zu thematisieren. Das Freizügigkeitsabkommen könnten wir auf neue, interessantere Regionen ausrichten. Vielleicht ist sogar der eine oder andere Staat froh, wenn seine High-Potentials nicht so einfach in die Schweiz abhauen können… In diesem Fall könnten wir die Türen einseitig öffnen, für genau jene, die unsere Wirtschaft benötigt.

Wir stellen fest: Bei einem NEIN ergeben sich viel mehr neue Möglichkeiten als bei einem JA. Wollen wir uns eine so interessante Variante entgehen lassen? NEIN! :-

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mea culpa der Politiker? Fehlanzeige!

“Abzocker”! “Strombarone”! “Banker”! – Aktuell gibt es viele neue und wieder aufgewärmte Schimpfwörter! Mir fehlt eines: “Politiker”!

Die Politiker beklagen hüben wie drüben die Missstände. “Jetzt muss gehandelt (sprich: reguliert) werden!” Dabei vergessen die Volks(ver?)treter, dass sie es waren, welche die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen haben.

Der Markt richtet sich nach dem neuen Gesetz aus. Im Militär nennt man dies das “Prinzip des fliessenden Wassers” – man sucht sich Wege, um dennoch zum Ziel zu kommen, und zwar dort, wo man am wenigsten auf Widerstand stösst. Also erhöht man – ganz legal – die Preise. Und die Politiker stampfen mit den Füssen. Dabei sollten diese sich an den Haaren raufen, weil sie ein nicht durchdachtes Gesetz verabschiedet haben. Man denkt eben kaum einen Schritt weiter und fragt sich, wie der Markt auf das Gesetz reagiert. Hauptsache da steht “Verbot”.

Schöne Beispiele: Strommarktgesetz, Finanzkrise (wer hat denn bisher reguliert und die Aufsicht über die Banken inne gehabt???), Gesundheitswesen.

Wann haben die Politiker endlich die Grösse, ihre Fehler bei der Verabschiedung der Gesetze einzugestehen?

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Trust me!

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US Rettungspaket in Sekunden

Barry Ritholtz vom Blog “The Big Picture” macht einen interessanten Vergleich. Er setzt jeden US-Dollar einer Sekunde gleich und rechnet dann aus, wie gross das Rettungspaket in Sekunden, Minuten, Stunden, Tagen, Jahren, Jahrzehnten, Jahrhunterten ausgedrückt ist: über 300 Jahrhunderte!!! (genauer: 31’709 Jahre)

Würde man also jede Sekunde einen US-Dollar zurückzahlen, wäre man (ohne Zinsen!) noch in 30’000 Jahren beschäftigt…

Nachzulesen und nachzurechnen hier.

Ach ja: Aktuelle Höhe der US-Schulden: USD 11.3 trillion (=Billionen für uns Schweizer)

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Stört meine Kreise nicht!

Fulvio Pelli, Präsident der FDP macht deutlich, unter welchen Umständen die SVP wieder in die Regierung zurück kommen dürfe:

«Kommt die SVP mit einem unwählbaren Kandidaten, heisst das, dass sie nicht in den Bundesrat will.»
«Die SVP muss verlässlich erklären, dass sie Regierungsverantwortung übernehmen will und nicht Opposition betreibt»
Quelle: NZZ

Exponenten von anderen Parteien, allen voran der Walliser der CVP, schieben weitere Auflagen nach. Was heisst das nun konkret?

Die SVP darf nicht mehr politisieren, wie es ihr gefällt. Sie hat die Positionen der anderen Parteien zu übernehmen. Eine andere Meinung ist in der Regierung nicht gefragt.

Nur als ”kastrierte SVP” hat sie Chancen, sich mit einer schwachen Figur wieder in den Bundesrat einbinden zu lassen.

Will die SVP das und wird sie auf diesen Kuhhandel eingehen? Wohl kaum. Sie wird genüsslich jede Niederlage mit einem Christoph Blocher wegstecken. Jede Niederlage ist insgeheim ein Sieg für die Partei. An den nächsten Wahlen tritt sie mit dem Slogen “Blocher in den Bundesrat – wählt SVP” auf und gewinnt einmal mehr Wähler hinzu.

Der Verlockungen eines Bundesratssitzes sollte sie nicht nachgeben – Kurs halten!

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Populisten

Heute finden in verschiedenen Gebieten in unserer Nähe Wahlen statt: Oesterreich, Bayern aber auch in der Schweiz. Was mir vorhin im Radio aufgefallen ist: Man spricht von “Oskar Lafontaine” und vom “Rechtspopulisten Haider”. Populismus hat bekanntlich einen negativen Beigeschmack. Also schnell nachgesehen, was man darunter versteht. Wikipedia meint:

Populismus (v. lat.: populus = Volk) bezeichnet eine um „Volksnähe“ bemühte Politik, die Unzufriedenheit, Ängste und aktuelle Konflikte für ihre Zwecke instrumentalisiert, an Instinkte appelliert und einfache Lösungen propagiert, wobei verantwortungsethische Gesichtspunkte und Aspekte der praktischen Realisierbarkeit weitgehend außer acht gelassen werden. Populistische Bewegungen entstehen in Phasen raschen gesellschaftlichen Wandels und sind häufig an eine charismatische Persönlichkeit gebunden. […]

Daneben definieren einige Politikwissenschaftler Populismus nicht als eine Form der Politik, die mit unrealistischen, aber populären Versprechungen versucht, kurzfristig ein Maximum an Wählerstimmen zu mobilisieren, da diese eher als Opportunismus zu definieren sei. Ebenso wenig habe Populismus mit dem Wunsch nach kurzfristiger Popularität zu tun, sondern sei vielmehr von dem Wunsch geprägt, dauerhaft eine bestimmte Konfliktlinie im politischen Feld zu etablieren. […]

Zielgruppe des Populismus sind in der Regel soziale Schichten und gesellschaftliche Gruppen, die sich durch die bestehende gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Ordnung oder ihre Entwicklung benachteiligt sehen.

OK, und warum ist nun Oskar Lafontaine kein “Links-Populist”? Oder wieso misst unser Staatsradio nicht mit den selben Ellen?

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