Buy Agriculture

Jim Rogers (inoffizieller Blog; inoffizieller YouTube Channel) erwähnt es mittlerweile bei jedem seiner Interviews: “buy agriculture!” Seine Lieblingssprüche sind: “The farmers will drive the Lamborghinis!” und “Go buy a tractor and learn farming!”

Ganz abgesehen, dass er auch schon länger in Gold investiert und dabei nicht schlecht abgeschnitten hat, scheint er auch mit dieser Aussage ins Schwarze zu treffen. Heute sah ich bei NZZ Online diese Aufstellung:

  • Saudiarabien pachtet im Februar 2009 im Sudan 10 000 Hektaren für den Anbau von Weizen, Gemüse und für Viehzucht.
  • Bahrain sichert sich im Februar 2009 auf den Philippinen 10 000 Hektaren Fläche für Fischzucht.
  • Bahrain schliesst im April 2009 einen Vertrag zur landwirtschaftlichen Zusammenarbeit mit der Türkei ab im Umfang von mindestens 500 Millionen Dollar.
  • Katar pachtet im November 2008 in Kenya 40 000 Hektaren für den Anbau von Früchten und Gemüse und finanziert im Gegenzug einen Hafen im Wert von 2,3 Milliarden Dollar.
  • Libyen investiert im November 2008 in 247 000 Hektaren Land in der Ukraine.
  • Vietnam sichert sich im März 2009 in Laos 100 000 Hektaren für den Anbau von Gummi.

Bei der Suche nach Anlageprodukten bin ich bei den Fonds auf ein paar wenige Fonds gestossen, die ausserdem in USD gehandelt werden und so für mich tabu sind. Hier erwarte ich für die nächsten Jahre einen massiven Produktausbau.

Etwas besser sieht es bei ABN Amro aus. Da gibt es Zertifikate, wie den RIACH (Aktuell CHF 76), die in den letzten Monaten zwar seitwärts tendieren und im letzten Jahr mächtig Federn gelassen haben. Doch gemäss der Börsenregel “buy low, sell high” wäre das der Moment, um einzusteigen. Ich baue meine Position aus.

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Schach! – und bald Schach Matt!

Was für den Privaten völlig abstrus und unverständlich erscheint, ist für einige Notenbanken zum Allerheilmittel gegen die Krise geworden: Man kauft die Schulden des eigenen Landes auf und druckt zur Begleichung der Papiere Geld “out of thin air”. Was unter Volkswirten als Misterstück gilt, erscheint mir hingegen als Kartenspielertrick, der dem Grundsatz der Einfachheit widerspricht und ein Risiko sondergleichen aufbaut: Inflation!

Mit dem Ziel die Zinsen der Papiere tief und den Kurs der Anleihen hoch zu halten, versucht man sich gegen den natürlichen Drang zu stämmen. Dieser Drang kommt von all jenen, welche diese Papiere verkaufen wollen, den Kurs somit drücken und die Zinsen steigen lassen. Wie erfolgreich war die amerikanische Nationalbank FED in den letzten Wochen damit?

“The Fed has purchased $73.742 billion of Treasury securities between March 23, 2009 and April 27, 2009. The chart below indicates the Fed has not succeeded in guiding Treasury securities lower after the announcement. The goal of the purchase program is to buy $300 billion of longer-term Treasury securities over a six-month period. Effectively, the Fed has roughly $226 billion of Treasury securities more to purchase under this program.”
Quelle: ritholz.com

Das Programm zum Aufkauf dieser Schulden (“Quantitative Easing”) wurde Mitte März initialisiert. Damals sanken die Zinsen schlagartig, der Preis stieg (weil ein zusätzlicher Käufer auf dem Markt auftritt). Doch seit dem sind die Zinsen wieder angestiegen und erreichen ein Niveau, welches in der Technischen Analyse als “Widerstand” bezeichnet wird.

Wenn es die FED nicht geschafft hat, die Zinsen tief zu halten und genügend Kaufkraft in die Waagschale werfen kann, so ist es nur noch eine Frage der (kurzen) Zeit, bis die Verkäufer noch stärker die Überhand gewinnen. Wer will sein Geld in so unsicheren, wertvernichtenden Papieren anlegen, wenn anderen Ortes (Australien, Südafrika) höhere Renditen mit besserem Risikoprofil winken? Niemand!

Sollten die Kurven in den nächsten Tagen oder Wochen über diesen Widerstand steigen, ist mit einer ersten Ausverkaufswelle zu rechnen. Darunter wird auch der US-Dollar leiden. Damit wäre auch die Büchse der Pandora mit der Inflation geöffnet worden. Um den Abfluss von Geld aus den Obligationenmärkten einzudämmen, müssten die Zinsen erhöht werden. Doch das würde der Wirtschaft schaden…

Die USA stehen volkswirtschaftlich im “Schach”. Mit dem nächsten Zug legen sie sich ins Grab, welches sie sich selbst geschaufelt haben. Schach Matt!

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Aus den Fugen geraten

Wo bleiben da die Relationen? Heute habe ich auf NZZ Online diesen Artikel gefunden

Die Ausgaben für die staatliche Prämienverbilligung steigen auf vier Milliarden Franken. Fünf Kantone [Uri, Nidwalden, Thurgau, Genf, Jura] subventionieren mehr als die Hälfte aller Haushalte. 2010 gibt der Schweizer Staat für Beiträge an die Krankenkassenprämien erstmals gegen 4 Milliarden Franken aus – gleich viel wie für die Armee.

Korrekt konstatiert die NZZ:

Die Prämienverbilligung entwickelt sich zu einer der teuersten Staatsausgaben überhaupt – und dies, ohne dass die Öffentlichkeit dies realisiert.

Man kann noch so die Meinung vertreten, dass die Prämienverbilligungen für die armen in diesem Land sind, wenn “2007 schweizweit 39 Prozent der Haushalte in den Genuss von Prämienverbilligungen” kamen, stimmt etwas am System nicht mehr. Offenbar merken das die ersten Politiker:

Wenn immer mehr Bürger das Gesundheitssystem kaum mehr mitfinanzieren, hätten sie auch kein Interesse an Einsparungen, sagt Gutzwiller. «Im Gegenzug zahlt dafür der Mittelstand via Steuern immer mehr.»

Damit wären wir beim Kernproblem des Krankenversicherungsgesetzes, welches Anfang der 90er-Jahr vom Volk leider gutgeheissen wurde (ohne meine Stimme): Der Staat hat das Risiko vom Prämienzahler hin zur Allgemeinheit verschoben. Es fehlt der Anreiz, für seine Gesundheit zu sorgen, wenig Leistungen zu beanspruchen (“Komplementärmedizin”!!!) und dafür im Gegensatz tiefere Gebühren zu bezahlen.

Hier sehe ich grosse Parallelen zum US-Hypothekenmarkt: Auch da hat der Staat die grundsätzlichen Spielregeln verändert und damit eine Katastrophe ausgelöst. Ob wir rechtzeitig handeln?

Die einzige Lösung, die das Problem wirklich beseitigt ist die Rückkehr zum alten Modell!

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Werbung für die Schweiz

Die SPD will offenbar den Spitzensteuersatz für Reiche in Deutschland von 45 auf 47,5 Prozent anheben. Damit wollen die Leute um Bundesfinanzminister Peer Steinbrück 1 Milliarde Euro Mehreinnahmen generieren. Zusätzlich soll die Einkommensgrenze, ab der der Steuersatz greift, drastisch gesenkt werden: für Verheiratete von 500 000 Euro auf 250 000 Euro und für Singles von 250 000 Euro auf 125 000 Euro.

Quelle: 20min.ch

So, jetzt soll doch mal unsere staatliche PR-Abteilung “Präsenz Schweiz”  (“Präsenz Schweiz positioniert sich als Kompetenzzentrum für die Wahrnehmung der Schweiz im Ausland.”) eine Kampagne in Deutschland starten, wo all diese abgezockten Besserverdiener zu einer Übersiedlung in die Schweiz ermuntert werden. Huii… das wäre dann Standortwettbewerb, wie wir ihn bisher noch nicht kennen…

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Peter Brabeck wieder deutlich

Im Interview mit der Weltwoche (Ausgabe 13.09) braucht Peter Brabeck, VR Präsident von Nestlé einmal mehr deutliche Worte, die man durchaus zitieren darf:

Vor fünfzehn Jahren noch waren mehrheitlich Schweizer Arktionäre der Nestlé. […] Heute sind Schweizer Aktionäre bei Nestlé in der Minderheit. Gleichzeitig verlangen diese Leute Dinge, als wenn sie die Besitzer von Nestlé wären. Jedes Mal, wenn ich die Zeitung lese, habe ich das Gefühl, wir gehörten zu 100 Prozent der Schweiz. Wo ist da die Kohärenz? […] Ich wäre glücklich, wenn wir 76 Prozent Schweizer Aktionäre hätten.

Also, liebe Leser: Kauft Nestlé – nicht nur weil sie aktuell günstig zu haben sind…

Ich bin immer wieder überrascht, wie wenig in der Öffentlichkeit Klarheit über die Ursachen der Wirtschaftskrise besteht. […] Der Grund ist eine politische Entscheidung der Clinton-Regierung und des amerikanischen Kongresses. Im Herbst 1999 hat Clinton den Befehl herausgegeben, dass die Banken jedem Amerikaner Kredit gewähren müssen für ein eigenes Haus, auch wenn die wirtschaftliche Grundlage fehlt. […] Wenn er [Obama] Milliarden zur Verfügung stellt, damit jeder Amerikaner sein Haus behalten kann, egal, ob er Geld hat oder nicht, ist das die Wiederholung von 1999.

Wunderbar!!

Wenn […] die Obama-Regierung Milliarden zur Unterstützung der Wirtschaft investiert, dann stehen wir am Anfang einer grossen Inflation.

Die grösste Gefahr am Horizont:

Die Lebensmittelkrise, in die wir schlittern, wird mindestens so drastische Auswirkungen haben wie die Finanzkrise. Das ist sozial höchst explosiv. […] Schuld ist die Erhöhung der Lebensmittelpreise. Laut OECD sind die Preiserhöhungen zu über 60 Prozent dem Biotreibstoff zuzuschreiben. […] Allein in den USA werden jährlich 130’000 Tonnen Mais in Biotreibstoffe umgewandelt.

Womit wir mal wieder beim staatlich verursachten Bullshit wären (siehe Immobilienanreiz oben)

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Steuerstreit mit der IRS wegwischen

Die NZZ Online beschäftigt sich auch mit der IRS und deren Druck auf die Schweiz. Sie titelt “Die IRS rückt US-Steuersündern immer näher”.

Das ganze Brimborium bezüglich Steuerstreit und Kampf gegen die IRS wäre sehr einfach zu lösen, aber offenbar will niemand – nicht einmal die NZZ – davon etwas wissen. Mein Kommentar wurde bisher nicht veröffentlicht. Aber wozu hat man denn seinen eigenen Blog? 😉

Der IRS – glaubt man all den Videobeiträgen auf YouTube.com und Aussagen von ehemaligen IRS-Mitarbeitern – fehlt die rechtliche Grundlage – sprich: Eine staatliche Einheit ohne verfassungsmässige Legitimation. Einkommenssteuern dürfen in den USA gar nicht erhoben werden.

Wieso nimmt kein Journalist auf dieser Seite des Atlantiks dieses Argument auf und beschäftigt sich nur schon einmal damit? Wieso überprüft unsere Regierung nicht dieses Argument und nutzt es?

Und wieso publiziert die NZZ dieses Feedback nicht? Nicht dass es rassistisch, beleidigend oder sonst irgendwie schlecht wäre… Wäre es ja total peinlich und irrelevant, würde höchstens ich mich blamieren.

Da gehen komische Dinge ab…

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Millionär!

Es gibt bei Swissquote Momente, da kann einfach etwas nicht stimmen. Ab und zu sind plötzlich Werte im Depot, von denen man keine Ahnung hat, woher sie kommen. Heute habe ich bei mir einen Eintrag entdeckt, der mich zum mehrfachen Millionär machen würde:

millionar

Der Verkaufsauftrag ist platziert… 🙂

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Horst Köhler auf dem Irrweg

Im letzten Jahr habe ich den deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler noch überschwänglich gelobt. Dieses Jahr sieht nicht nur die Situation an den Börsen und dem Arbeitsmarkt schlechter aus, es sind auch Wahlen angesagt in Deutschland. Kaum verwunderlich deshalb, dass Horst Köhler in seiner “Berliner Rede 2009” den Spagat versucht und sich dabei mächtig widerspricht. Hier ein “Worst of”:

Wir erleben das Ergebnis fehlender Transparenz, Laxheit, unzureichender Aufsicht und von Risikoentscheidungen ohne persönliche Haftung. Wir erleben das Ergebnis von Freiheit ohne Verantwortung.

Ja was jetzt nun? Mehr Verantwortung und gleichzeitig stärkere Aufsicht widersprechen sich doch fundamental. Entweder der Staat schaut auf meine Risiken oder ich trage die Verantwortung… Laxheit: Sehr wohl – aber v.a. bei den Aufsichtsbehörden, die stets zu spät kommen.

Jetzt erleben wir, dass es der Markt allein nicht richtet.

Na, was macht denn der Markt aktuell? Er baut jenen Alkohol ab, der zuvor an der grossen Party gesoffen wurde. Der Markt funktioniert hervorragend! Die Rezession ist die Lösung, nicht das Problem! Das Problem war der Boom, der dank zu grosser Liquidität (!) überschoss. Hier fehlen Köhler die fundamentalen Grundlagen der Oekonomie.

Freiheit ist ein Gut, das stark macht. Aber es darf nicht zum Recht des Stärkeren werden.

Das ist aber Marktwirtschaft. Wer stärker und grösser ist, kann die Preise zu seinen Gunsten beeinflussen, schafft Effizienz und Gewinn, investiert und schafft Arbeitsplätze… Was ist daran falsch?

Was zum Beispiel Barack Obama für die Wirtschaft und Gesellschaft der Vereinigten Staaten anstrebt, das ähnelt in Grundzügen unserem Modell der Sozialen Marktwirtschaft.

Ich bin gespannt, was Köhler sagt, wenn er sieht, wohin die Reise mit Obama geht. Dann wird er wohl kaum mehr einen Vergleich machen wollen. Aber wie gesagt: Es ist Wahljahr und da tut ein Vergleich mit einem Polit-Star der eigenen Partei gut.

Unmittelbar gilt es, den Geldkreislauf wieder in Gang zu bringen.

Das Problem ist nicht Liquidität, sondern Solvenz (siehe Anlagekommentar Nr 262 von der Bank Wegelin).

Die internationalen Finanzmärkte brauchen eine neue Ordnung durch bessere Regeln, effektive Aufsicht und wirksame Haftung.

Die wirksamste und gleichzeitig günstigste Haftung gibt es nur in der Marktwirtschaft. Es braucht keine besseren Regeln und schon gar nicht mehr Staat oder Aufsichtsorgane (siehe oben).

Die Konjunkturprogramme schaffen Nachfrage und helfen den Betrieben, durch die Krise zu kommen. Die staatlichen Hilfen für Banken und Betriebe kosten viel Geld. Dafür muss jetzt auch eine höhere Staatsverschuldung in Kauf genommen werden. Aber sie ist nur zu rechtfertigen, wenn das Geld klug eingesetzt wird.

1) Nachfrage lässt sich nicht künstlich erschaffen – Keynes hat NIE funktioniert! 2) Noch eine höhere Staatsverschuldung??? 3) Seit wann setzt der Staat sein Geld klug ein? Wenn dem so sein sollte, müssten gar keine Staatsdefizite und Staatsschulden vorhanden sein, weil er ja nachhaltige Nachfrage generiert und so mehr Steuereinnahmen erhält. Damit liesse sich die Schuld abtragen. Doch die Verschuldung wächst!

Die globale Krise verlangt eine globale Antwort.

Lernen wir nicht: Denke global, handle lokal? Heisst eine “globale Antwort” wohl einfach “unglaublich viel Geld”?

Darum verpflichten wir uns schon jetzt verbindlich, die Staatsschulden wieder zurückzuführen, sobald die Krise überstanden ist.

Die Worte höre ich wohl, allein mir fehlt der Glaube! Wann hat das Land in den letzten Jahrzehnten einmal in einer Hochkonjunktur wirklich Schulden massiv abgebaut? Aktuelle Zahlen hier.

Freiheit gewinnen durch Bündelung von Souveränität.

Tönt wahnsinnig gut – aber was heisst es? Souveränität = Selbstbestimmung. Gebündelte Selbstbestimmung ist demnach… mehr Freiheit??? Sorry, für diesen Purzelbaum bin ich zu doof.

Wir wollen gemeinsam beschließen, nicht mehr auf Kosten anderer zu leben.

Super! Ein toller Vorsatz! Zu dumm nur, dass Deutschland durch die immense Schuld von fast EUR 1 Bio. 1’000’000 Millionen auf Kosten der zukünftigen Generation lebt!

Warum haben wir die Pflege alter Menschen zu Hause oder die Versorgung kleiner Kinder so lange in die Schwarzarbeit gedrängt?

Wie bitte??? Was die Mutter zuhause tut, ist Schwarzarbeit? Gohts no?

Ob derart viel Schwachsinn kann ich nur den Kopf schütteln und allen eine Gute Nacht wünschen – insbesondere in Deutschland…

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Obama – you are a dreamer!

Wie lange schafft es wohl Barack Obama noch, sein Volk hinter’s Licht zu führen und mit PR-schwangeren, faktenverdrehenden Worten die Bürger bei Laune zu halten? Ich gebe ihm kein Jahr mehr. Ende 2009 werden die ersten T-Shirt und “Bumper-Sticker” mit Obama auf dem Müll landen – an einem Ort also, an dem auch seine Politik hingehört. Hier ein paar Zitate, über die man nur den Kopf schütteln kann:

Der [Haushalts-]Etat [von USD 3,6 Bio.] «ist eine Strategie, um Jobs zu schaffen, verantwortungsbewussten Hausbesitzern zu helfen, die Kreditvergabe wieder anlaufen zu lassen und unsere Wirtschaft auf lange Sicht auszuweiten.
Quelle: NZZ Online

Ach, was sind wir doch für Dummköpfe, dass wir unser Bundesbudget nicht auch so gigantisch aufblasen, um Arbeitsplätze zu schaffen..! Dabei vergisst Obama, dass die Arbeitsplätze nur dann erhalten bleiben, wenn der Staat weiterhin diese Summen ausgibt. Wieso entstehen die Arbeitsplätze nicht auch so?

“Verantwortungsbewusste” Hausbesitzer sollen weiter überzahlte Preise bezahlen? Hallo?!? Genau das tun “verantwortungsbewusste” Hausbesitzer eben NICHT!

Die Wirtschaft auf lange Sicht ausweiten? Fast richtig. Besser wäre: “Die Staatsschuld auf lange Sicht ausweiten”.

Seine Pläne böten ein solideres Fundament für die Erholung der Wirtschaft, die sicherstelle, dass den USA in den kommenden zehn oder 20 Jahren keine weitere solche Krise drohe.
Quelle: NZZ Online

Solides Fundament? Glaubt er an den Osterhasen? DAS soll ein solides Fundament sein? Hingegen hat er Recht, wenn er für die nächsten 20 Jahre keine weitere Krise verspricht. Bis dann wird die USA noch an der aktuellen Krise zu beissen haben..

Den neuesten Vorschlag Pekings nach einer Abkehr vom Dollar als Leitwährung lehnte Obama rundheraus ab. «Ich glaube, dass es keinen Bedarf für eine neue Leitwährung gibt.» Zudem sei der Dollar derzeit stark, fügte er hinzu.
Quelle: Blick Online

Ablehnen? Ach, er kann das? Müssen die anderen Länder bei ihm Antrag stellen? Wie überheblich ist die USA hier? Wie überschätzt er sich hier doch gewaltig!

Kein Bedarf für eine neue Leitwährung? Das ist wohl der grösste Witz seit Jahren! Der Markt wird seine Meinung deutlich äussern, was er von den Ideen Obamas hält. Ja, der USD ist aktuell stark. Doch wer den Kursverlauf über mehrere Jahre anschaut, stellt fest, dass es grundsätzlich nur eine Richtung gibt: Abwärts. Dieser Trend wird sich schon bald verstärken.

Die USA ist bankrott, die Staatsobligationen sind Junk/Schrott und der USD ist nicht mal das Papier wert auf dem er gedruckt ist.  Obama führt sein Volk geradeaus und mit wehenden Fahnen ins Verderben. Obama – you are a dreamer!

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Federal Reserve madness

Whatzzup?

Die US-Notenbank will den Kreditmärkten mit mehr als einer Billion Dollar zusätzlich unter die Arme greifen. Die Federal Reserve kündigte unter anderem den Erwerb von hypothekenbesicherten Wertpapieren im Umfang von bis zu 750 Milliarden an. Überdies will die Zentralbank für bis zu 300 Mrd. Dollar langfristige Staatsanleihen kaufen, um ebenfalls die Zinsen zu drücken.
Quelle: 20min.ch

Hier schaufelt die USA ihr Grab… Wie viel Geld wird hier gedruckt? Und wie viel schlechtes Geld wird hier auf die allgemeinen Schultern genommen? Bernanke is insane!!!

Notenbankchef Ben Bernanke hatte erst am Wochenende bekräftigt, dass ein Ende der schweren Rezession in den USA bereits in diesem Jahr möglich sei. Er rechne damit, dass es 2010 eine Erholung gebe. Entscheidend sei aber eine Stabilisierung des Finanzsystems.
Quelle: 20min.ch

Welch ein Träumer! Da soll eine “schwere Rezession” innerhalb weniger Monate bereits vorbei sein? C’mon!?

Wie aber haben die Börsen reagiert:

Die US-Aktienmärkte haben nach der Fed- Entscheidung fester geschlossen. Für Auftrieb sorgte vor allem die Erklärung der US-Notenbank, erstmals seit vier Jahrzehnten langlaufende Staatsanleihen im grossen Stil aufzukaufen.

Nur damit das klar ist: Die Fed tritt als Marktteilnehmer auf (= Massive Intervention in einer Marktwirtschaft!!!) und hofft die fehlende Nachfrage nach US-Staatsanleihen so ausgleichen zu können. Hier beisst sich die Katze in den Schwanz und möchte sich selbst fressen! Das ist so etwas von bescheuert und dumm!

Als Vergleich zur Reaktion an der Aktienbörse schaue man sich die Entwicklung des USD und von Gold an…

This is the next big step towards the end of the USA… Get out of USD!!!

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