Really bad times in sight?

In allen schlechten Zeiten nutzten einige Gruppierungen die Sorgen ihrer Wähler schamlos für ihre eigene Zwecke aus – ganz nach dem Grundsatz “Never Miss the Opportunity of a Good Crisis!”

Jetzt, wo die Fehler des pervertierten Quasi-Kapitalismus (Betrug und Günstlingswirtschaft auf Stufe Regierungen, Zentralbanken und Banken – der Übergang ist ja nahezu fliessend) an den Tag gelangen und das gesamte System aus den Fugen gerät, wäre es höchste Zeit, die Kräfte des Marktes spielen zu lassen. Doch diese Kräfte würden das System in der Luft zerreissen. Zu lange hat das Schneeballprinzip (“ponzi-sceme”) hervorragend funktioniert und Milliarden von Gewinnen in die Taschen von regierungsnahen Unternehmen und somit auch den für diese Unternehmen lobbyierenden Politiker gespült.

Der Richter, der für faire Marktbedingungen sorgen müsste, also die Regierung, ist Teil des Systems und profitiert indirekt von der Korruption und den Verfehlungen der grossen Akteure. Er tut alles, meist in Kombination mit der Zentralbank, um das fehlgeleitete System am Leben zu halten. Doch die Kosten dazu werden immer grösser. Nun müssten selbst Staaten einspringen und damit in zweiter Reihe immer auch die Steuerzahler sowie deren Kinder.

Aber darauf wollte ich gar nicht hinaus. Hier geht es ja um jene, die nicht mehr Freiheit und Markt wollen, sondern genau das Gegenteil: Mehr Staat, mehr Kontrolle, mehr Gesetze. Seit ein paar Wochen gibt es für diese Gruppe auch einen Namen: “Occupy XY”

Sofort sind die Linken auf den Zug aufgesprungen und haben sich mit der Bewegung solidarisiert. Das sich Verstecken hinter Vendetta-Masken, das Anonyme, der Kampf gegen den bösen Kapitalismus, die pauschalen und inhaltlich meist nicht haltbaren Anschuldigungen und das Zeigen mit dem Finger auf die anderen – das ist genau nach ihrem Gusto!

Deshalb hier, prophylaktisch, aber nicht minder mahnend meine Warnung: Passen wir auf, was aus dieser Bewegung wird und wer ihre Dynamik ausnutzt. Achten wir darauf, wer sich als Gallionsfigur der Gruppe positionieren will und lesen wir genau, welche Forderungen die Gruppe stellt. Die Bewegung/Gruppe zu ignorieren, könnte uns eines Tages den Kopf kosten. Wir sollten ihn also einschalten, solange man ihn uns noch zugesteht.

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