Wenn Reiche immer reicher werden und Arme immer ärmer…

…dann versagt unser Bildungssystem.

Wer hat denn in der obligatorischen Schule nur schon eine Lektion über unser Geld besucht? Wann wurde uns das Bankensystem und die verschiedenen Produkte erklärt? Woher wissen wir, wie die Steuererklärung auszufüllen ist? Was ist “Kapitalismus” und “Freie Marktwirtschaft”?

Fehlanzeige. Das offizielle Bildungssystem bietet dazu NICHTS. Vermutlich auch, weil dann viele erkennen würden, dass wir weder im “Kapitalismus” noch in der “Freien Marktwirtschaft” leben, sondern in einer “Schuldenwirtschaft” (Debtismus) und einer “gelenkten Marktwirtschaft mit sozialistischem Einschlag”.

Wenn also Bildungspolitiker und Sozialpolitiker gegen die Ungleichheit in der Vermögensverteilung wettern, gegen die Reichen Stimmung machen und – vermutlich aus reiner Unfähigkeit – einfach die Steuern anheben wollen, dann zeigen sie deutlich, wie wenig es ihnen darum geht, die Leute wie mündige Bürger zu behandeln.

Lieber verteilen sie – nach ihrem Gutdünken – das Geld selbst, als dass sie die Bürger dazu befähigen wollten, selbst für ihr Glück zu schauen.

Solange das Volk dumm und mit Blödsinn abgelenkt bleibt, kann man mit ihm anstellen, was man will. Selbst die Demokratie hilft dann nur noch sehr beschränkt.

It’s the monetary system, stupid! 

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