Langsam Richtung Untergang

Wie erklärt man einem Menschen, dass die Welt/Europa/die Schweiz langsam untergeht? Wie soll er sich von den täglichen/stündlichen/live News, den ständigen Ablenkungen (“Brot und Spiele“), den Beruhigungspillen der Regierungen und Massenmedien und dem guten alltäglichen Leben lösen und das “big picture” nur schon sehen wollen?

Genau diese stetige, langsame und damit im täglichen Leben nicht auffallende Entwicklung ist so perfid. Man nimmt sie kaum war und plötzlich sieht man sich in einer Situation wieder, in die man gar nicht kommen wollte. Doch dann ist es zu spät.

Und dann wird man sich wieder fragen: “Wie konnte das nur passieren?” Es ist eben nicht plötzlich passiert (= Schock!), sondern ganz langsam. Um das zu sehen und zu verstehen, muss man nur die Geschichte lesen oder die noch lebenden Menschen fragen.

“I asked my [german] grandmaa, ‘How could the German people have stood by and watched the Nazis take the Jewish people away?’  She said, ‘You don’t understand.  We didn’t lose our rights in one day. We didn’t lose them in a week or a year.  It was slowly taken away from us, until you had no rights at all.” [...]

That’s what is going on now.  This is coming down right in front of our eyes. Our rights are gone. The people are going to wake up one day.  It’s happening (again).”

Gerald Celente, Trendforecaster at KWN

Schlafen/Träumen Sie noch oder sind Sie schon wach?

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One Response to Langsam Richtung Untergang

  1. Dimitri Papadopoulos says:

    Es hat etwas. Wir haben keinen Militärputsch zu befürchten, oder dass das revolutionäre Proletariat das Bundeshaus stürmt und seine Diktatur installiert, auch nicht, dass Radiostationen besetzt und Zeitungen zensiert werden. Hingegen erleben wir wie unsere demokratischen, direkt oder indirekt gewählten Vertreter, und, in gegenseitigem Gefolge, unsere Medien, die dem Staat gehören oder von ihm subventioniert werden, und als wohl mächtigste Organisation in der Schweiz, die Bundesverwaltung, unsere Freiheiten nach und nach beschneiden. Unsere finanzielle Intimität ist nur noch dünn geschützt, die von Ausländern praktisch gar nicht mehr. Die freie Wahl der Fortbewegungsart, der Beleuchtungskörper in unseren Häusern, unserer Lebens- und Genussmittel, und von vielem mehr, wird bestenfalls über den Geldbeutel, schlechterenfalls über Verbote immer mehr eingeschränkt. Auch für den, der eine vom Mainstream abweichende Meinung hat und äussert, gibt es immer mehr Sanktionsmöglichkeiten: Von der Ächtung im Freundeskreis über den Shitstorm auf dem Netz bis hin zum Einsatz juristischer Zwangsmittel wenn es sich um prominente handelt.
    Das schlimme ist, dass sich der veröffentlichte Zorn nicht gegen jene richten, die unsere hart erkämpfte Freiheit in diskreten aber konkreten Schritten einschränken, sondern im Gegenteil gegen die, die noch an sie glauben und sich dafür einsetzen.
    So fängt die Tyrannei an. Nicht der Tyrann installiert sie, sondern jene, die sich gerne tyrannisieren lassen. Wehret den Anfängen.