{"id":2183,"date":"2023-06-09T22:06:59","date_gmt":"2023-06-09T21:06:59","guid":{"rendered":"https:\/\/unbequemefragen.ch\/?page_id=2183"},"modified":"2023-06-09T22:06:59","modified_gmt":"2023-06-09T21:06:59","slug":"audiatur-et-altera-pars-ausgabe-23-23","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/unbequemefragen.ch\/?page_id=2183","title":{"rendered":"audiatur et altera pars \u2013\u00a0Ausgabe 23\/23"},"content":{"rendered":"\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/wie-schlimm-die-finanzielle-und-wirtschaftliche-lage-wirklich-ist\/\"><strong>Wie schlimm die finanzielle und wirtschaftliche Lage wirklich ist<\/strong><\/a><\/h2>\n\n\n\n<p>Westliche Politiker und Medien versuchen davon abzulenken, wie prek\u00e4r die wirtschaftliche und finanzielle Lage in der EU und ihren Mitgliedsstaaten bereits ist. Bundeskanzler Scholz hat noch immer nicht eingestanden, dass Deutschland in der Rezession ist, sondern behauptet allen Ernstes, die Aussichten der deutschen Wirtschaft seien sehr gut.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Handelsblatt ist nun ein Kommentar erschienen, der das Dilemma der EU aufzeigt. Schon die \u00dcberschrift \u201eDer EU geht das Geld aus\u201c ist eindeutig. Interessant ist, wie der Kommentar beginnt:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDer Ukrainekrieg und der kalte Entzug von russischem Gas. Die ersten Auswirkungen des Klimawandels und die Sp\u00e4tfolgen der Pandemie. Der Migrationsdruck und nun auch noch steigende Zinskosten: Wohl nie zuvor wurde Europa von so vielen Krisen gleichzeitig getroffen. Wenig spricht daf\u00fcr, dass diese Lagebeschreibung eine Momentaufnahme bleibt. Im Gegenteil.<\/em>&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist alles richtig, aber der Kommentator vergisst, seine Leser an das wichtigste zu erinnern: <strong>Alle diese Krisen sind hausgemacht und das direkte Ergebnis der Politik von EU, NATO und deren Mitgliedsstaaten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Egal, wie es ausgeht, man sollte nie vergessen, dass diese Probleme alle keine unvermeidbaren Naturkatastrophen sind, sondern dass sie ausnahmslos bewusst von den Politikern in Br\u00fcssel und den EU-Mitgliedsstaaten herbeigef\u00fchrt wurden. Dabei ist es unwichtig, ob sie das aus Dummheit getan haben, oder um Pl\u00e4ne wie den Great Reset umzusetzen, der ja auf so einem Szenario des wirtschaftlichen Zusammenbruchs basiert.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wichtig ist nur, dass die Menschen in Europa verstehen, wem sie das, was in den n\u00e4chsten Jahren auf sie zukommt, zu verdanken haben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/russische-linien-halten-ukraine-hat-sehr-schwere-verluste\/\"><strong>Russische Linien halten, Ukraine hat sehr schwere Verluste<\/strong><\/a><\/h2>\n\n\n\n<p>In der Nacht hat die Ukraine an mindestens zwei Stellen ihre Gegenoffensive begonnen. Einerseits versucht die Ukraine das zerst\u00f6rte Artjomowsk (Bachmut) zur\u00fcckzuerobern, andererseits sind starke ukrainische Verb\u00e4nde im Gebiet Saporoschschje zum Angriff \u00fcbergegangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Meldungen von russischen Telegram-Kan\u00e4len, deren Informationen ich aus Erfahrung f\u00fcr sehr glaubw\u00fcrdig erachte, haben seit dem fr\u00fchen Morgen vor allem aus dem Gebiet Saporoschschje berichtet, wo ich selbst erst vor einigen Wochen an der Front gewesen bin. Dort sind die ukrainischen Truppen gro\u00dffl\u00e4chig zum Angriff \u00fcbergegangen, <strong>aber die ukrainischen Soldaten sind dort massenhaft in den Minenfeldern gestorben. Die Rede ist von mit Leichen \u00fcbers\u00e4ten Feldern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte h\u00e4tten lediglich eine russische Stellung erobern k\u00f6nnen, ansonsten w\u00fcrden die russischen Linien halten<\/strong>, wird berichtet. Au\u00dferdem ist demnach die russische Luftwaffe mit Flugzeugen zur Erdkampfunterst\u00fctzung aktiv und es werden auch Hubschrauber zur Bek\u00e4mpfung von Panzern eingesetzt. <strong>Die ukrainischen Verluste sind demnach sehr hoch und es ist die Rede davon, dass sich die Operation f\u00fcr die Ukraine zu einem zweiten \u201eFleischwolf\u201c entwickeln w\u00fcrde<\/strong>, wie es ihn bereits in Artjomowsk gegeben hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Zumindest die Anf\u00e4nge der ukrainischen Gegenoffensive laufen so, wie ich es vermutet habe. <strong>Die Ukraine hat zwar massenhaft Waffen aus dem Westen bekommen, aber die Ukraine d\u00fcrfte nicht die Kraft haben, ernsthafte Erfolge gegen die russische Armee zu erzielen<\/strong>. Das daher leider nicht \u00fcberraschende Ergebnis ist, dass die (zum gro\u00dfen Teil zwangsweise mobilisierten und schlecht ausgebildeten) ukrainischen Soldaten in den sicheren Tod geschickt werden, indem man ihnen zum Beispiel befiehlt, \u00fcber Minenfelder zu rennen, um russische Stellungen anzugreifen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass die Russen gelernt haben, wie man den westlichen Waffen Kontra geben kann, ist ebenfalls nicht neu. <strong>Die zu Anfang gef\u00fcrchteten HIMARS-Raketen beispielsweise kann Russland inzwischen recht zuverl\u00e4ssig abfangen<\/strong> und auch Leopard-Panzer sind keine Wunderwaffe, wie\u00a0<a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/russland-meldet-die-zerstoerung-von-8-leopard-panzern\/\">Berichte \u00fcber erste Absch\u00fcsse von Leoparden<\/a>\u00a0zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kiew schickt seine Soldaten in den sinnlosen Tod, weil der Westen endlich eine Offensive sehen will, auch wenn die Ukraine dazu nicht bereit ist<\/strong>. Irgendwie m\u00fcssen die westlichen Politiker ihrer \u00d6ffentlichkeit zeigen, dass deren Opfer und die Milliarden, die in Form von Geld und Waffen in der Ukraine verschwunden sind, einen Effekt haben. Um die Str\u00f6me westlicher Hilfe nicht abrei\u00dfen zu lassen, muss Kiew nun Erfolge vorweisen. Also werden ukrainische Soldaten zu tausenden verheizt.<\/p>\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"http:\/\/smoothiex12.blogspot.com\/2023\/06\/oh-please.html\"><strong>Oh, Please.<\/strong><\/a><\/h2>\n\n\n\n<p>Video footage has emerged that appears to show a Russian loitering munition, or kamikaze drone, attacking a Hensoldt TRML-4D truck-mounted radar belonging to the Ukrainian armed forces. This radar is a <strong>key component of the IRIS-T SLM surface-to-air missile system and may be the only one of its kind delivered to Ukraine to date<\/strong>. Additional images show a launcher associated with this system with the insinuation that it was also struck. The imagery of the apparent Russian strikes on Ukrainian IRIS-T SLM systems appeared on social media earlier today. Russian forces are said to have carried these out using Lancet-series loitering munitions.<\/p>\n\n\n\n<p>And what, may I ask, is so &#8220;prized&#8221; about this IRIS-T? Yet another NATO air-to-air missile with IR seeker which is stuck on the ground launcher and is plugged into radar which gets it to the terminal before seeker activates. Wow! Next thing you know they&#8230; ah, they did&#8211;they installed 1950s technology on this thing&#8211;active radar proximity fuse. Good God, those Germans! What&#8217;s next, they will transfer to VSU U-boats with the instructional (great as it is) documentary Das Boot?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Somebody tell those people from WarZone&#8211;<strong>modern NATO AD is not survivable on the modern battlefield in ANY configuration, because NONE of it is adequate for modern high density EW, modern air forces, super-sonic and hyper-sonic weapons used by highly advanced opponent&#8217;s C4ISR. Two Patriots PAC3 learned about it the hard way, as did NASAMS and now this IRIS thingy. NATO DOESN&#8217;T have specific Air Defense military academies and War Colleges&#8211;USSR did and Russia does have them still.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\ud83c\udde8\ud83c\udded \ud83e\udd21\ud83e\udd21\ud83e\udd23\ud83e\udd84<br><a href=\"https:\/\/www.admin.ch\/gov\/de\/start\/dokumentation\/medienmitteilungen.msg-id-95593.html\"><strong>Milit\u00e4rflugplatz Locarno: Neue Heizzentrale spart j\u00e4hrlich 200 Tonnen CO2 ein<\/strong><\/a><\/h2>\n\n\n\n<p>Anfang Juni 2023 hat armasuisse Immobilien die neue Holzschnitzel-Heizzentrale auf dem Milit\u00e4rflugplatz Locarno offiziell dem Milit\u00e4rflugplatzkommando zur Nutzung \u00fcbergeben. Der Neubau ersetzt eine erd\u00f6lbetriebene Heizung und spart j\u00e4hrlich rund 75 000 Liter Heiz\u00f6l ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>Baukosten f\u00fcr den Neubau der Holzschnitzel-Heizzentrale<\/strong> und der Sanierung der Fernw\u00e4rme- und Stromnetze betrugen rund <strong>8.2 Millionen<\/strong> Franken und wurden 2017 mit dem Immobilienprogramm VBS bewilligt. Dank der <strong>grossen Konkurrenzf\u00e4higkeit<\/strong> des regionalen Gewerbes konnten \u00fcber 80 Prozent der Auftr\u00e4ge an Tessiner Unternehmen vergeben werden.<\/p>\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/rand-papier-wird-umgesetzt-kiew-soll-nord-stream-gesprengt-haben\/\"><strong>RAND-Papier wird umgesetzt: Kiew soll Nord Stream gesprengt haben<\/strong><\/a><\/h2>\n\n\n\n<p>Nun hat auch die Washington Post ins gleiche Horn gesto\u00dfen und einen ausf\u00fchrlichen Artikel ver\u00f6ffentlicht, in dem ebenfalls das offizielle Kiew der T\u00e4terschaft an der Nord-Stream-Sprengung beschuldigt wird. <strong>Darin wird ziemlich deutlich gesagt, dass es f\u00fcr den Westen ein Problem sein k\u00f6nnte, seine Unterst\u00fctzung f\u00fcr Kiew aufrechtzuerhalten, wenn sich herausstellt, dass Kiew die Pipelines gesprengt und damit de facto einen kriegerischen Akt unter anderem gegen Deutschland begangen hat, das Kiew doch mit Geld und Waffen unterst\u00fctzt<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Das f\u00fcgt sich in meinen Augen ein in das Szenario, das ich seit der Ver\u00f6ffentlichung des RAND-Papieres Anfang des Jahres erwarte: <strong>Es werden immer mehr Meldungen und Erkl\u00e4rungen \u00f6ffentlich, die die Unterst\u00fctzung f\u00fcr Kiew in Frage stellen \u2013 sei es wegen seiner Angriffe auf russisches Gebiet, sei es wegen Nord Stream, sei es wegen der Offensive, die kaum gr\u00f6\u00dfere Erfolge erzielen d\u00fcrfte<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es gibt viele M\u00f6glichkeiten, wie der Westen damit ein Ende der Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine begr\u00fcnden k\u00f6nnte: Man k\u00f6nnte zum Beispiel erkl\u00e4ren, dass Kiews Aktionen zu gef\u00e4hrlich sind, weil sie die NATO in den Krieg hineinziehen k\u00f6nnten, weshalb man Kiew den Hahn zudreht und es zu Gespr\u00e4chen mit Russland dr\u00e4ngt. Au\u00dferdem k\u00f6nnte man zus\u00e4tzlich noch humanit\u00e4r argumentieren, weil die Kampfhandlungen zu viele Opfer fordern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>All das w\u00fcrde an der anti-russischen Politik des Westens nichts \u00e4ndern und Kiew w\u00fcrde auch weiterhin ein Marionettenregime der USA bleiben, aber zumindest k\u00f6nnte man die nicht mehr bezahlbare Unterst\u00fctzung der Ukraine zur\u00fcckfahren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Allerdings ist die Frage, ob Russland sich auf so ein Szenario einl\u00e4sst, was ich pers\u00f6nlich bezweifle, wenn der Westen Russland nicht entgegenkommt und zum Beispiel Sanktionen lockert. Auch die RAND-Corporation hat in ihrem Papier ja bereits erw\u00e4hnt, dass man Russland \u2013 um es zum Einlenken zu bewegen \u2013 etwas handfestes bieten m\u00fcsse<\/strong>, weil Russland den Worten des Westens nach all den L\u00fcgen der letzten Jahre kein Wort mehr glaubt. Wohlgemerkt: Das sagte die RAND-Corporation in ihrem Papier sinngem\u00e4\u00df, das ist keine russische Propaganda.<\/p>\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/uncutnews.ch\/chomsky-wenn-die-eu-der-von-den-usa-gefuehrten-weltordnung-folgt-wird-sie-sich-deindustrialisieren\/\"><strong>Chomsky: Wenn die EU der von den USA gef\u00fchrten Weltordnung folgt, wird sie sich deindustrialisieren.<\/strong><\/a><\/h2>\n\n\n\n<p>Noam Chomsky erkl\u00e4rt gegen\u00fcber Sputnik, dass es <strong>zwei M\u00f6glichkeiten f\u00fcr den Niedergang der EU<\/strong> gibt: ein <strong>multipolares, auf der UNO basierendes System<\/strong> oder ein <strong>unipolares, \u201eregelbasiertes\u201c System<\/strong>, das sich auf eine Welt bezieht, in der die USA die Regeln machen und brechen, wie es ihnen gef\u00e4llt.<\/p>\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/ukraine-sprengt-staudamm-von-kachowka\/\"><strong>Ukraine sprengt Staudamm von Kachowka<\/strong><\/a><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Russland hatte an der Sprengung des Damms nie ein Interesse<\/strong>, wie ich auch von meinen Besuchen vor Ort wei\u00df. Das linke Dnjeprufer, das Russland kontrolliert, liegt tiefer als das von der Ukraine kontrollierte Ufer und der Fluss ist die Kontaktlinie. Russland hat seine Verteidigungsstellen am Fluss errichtet, die nach der Sprengung nutzlos werden, weil sie schon jetzt bis zu f\u00fcnf Meter unter Wasser stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich macht der hohe Wasserstand eine Fluss\u00fcberquerung auch f\u00fcr die Ukraine schwieriger, aber der Wasserstand wird auch wieder zur\u00fcckgehen, wenn der Stausee abgeflossen ist. Die \u00dcberschwemmung bringt Kiew daher Vorteile, weil die Russlands Verteidigungsstellungen nutzlos geworden sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Hinzu kommt, dass auch der (nun ehemalige) Stausee f\u00fcr die ukrainischen Truppen leichter \u00fcberquerbar wird, weil aus dem gigantischen Stausee nun ein Fluss wird, den die ukrainische Armee viel leichter \u00fcberqueren kann, um die russischen Truppen auf der anderen Seite anzugreifen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dass die Sprengung des Staudamms mit Meldungen \u00fcber den Beginn der ukrainischen Gegenoffensive zusammenf\u00e4llt, ist ein weiteres Indiz f\u00fcr die ukrainische T\u00e4terschaft<\/strong>. Die \u00dcberflutung setzt Russland unter Druck, weil es seine Truppen im Gebiet Cherson verlegen muss und eilig Zivilisten evakuieren muss, was auch Ressourcen bindet.<\/p>\n\n\n\n<p>Hinzu kommt die propagandistische Wirkung, denn Kiew beschuldigt Russland, den Damm gesprengt zu haben, was die Medienmaschine des Westens nat\u00fcrlich eifrig zitiert. Russland wird als \u201eTerrorstaat\u201c bezeichnet, der einen Staudamm gesprengt und damit weit \u00fcber zehntaud Zivilisten in Gefahr bringt. Man kann zwar davon ausgehen, dass diese Version au\u00dferhalb der westlichen Medienblase als nicht allzu glaubw\u00fcrdig angesehen wird, aber zumindest im Westen wird das Ereignis die anti-russische Hysterie in Medien und Politik weiter anheizen. Und auch innerhalb der von Kiew kontrollierten Ukraine wird das seine Wirkung haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Geschichte passt schlie\u00dflich in das von Kiew und dem Westen verbreitete Narrativ, dass Russland sich angeblich st\u00e4ndig selbst beschie\u00dft, wie zum Beispiel beim AKW Saporoschje.<\/strong><\/p>\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/afrika-zwischen-west-und-ost\"><strong>Afrika zwischen West und Ost<\/strong><\/a><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Russland ist seit vielen Jahren Hauptexporteur von R\u00fcstungsg\u00fctern nach Afrika. Im Zeitraum von 2018 bis 2022 kamen rund 40 Prozent der R\u00fcstungsimporte aus Russland<\/strong>. Hauptabnehmer waren die nordafrikanischen Staaten, dazu in der Subsahara-Region Angola, Nigeria und Mali.<\/p>\n\n\n\n<p>Russland ist au\u00dferdem einer der Hauptexporteure von Getreide. <strong>Rund 30 Prozent der afrikanischen Getreideimporte stammen aus Russland, 95 Prozent davon Weizen im Wert von zuletzt 3,3 Milliarden US-Dollar<\/strong>. Von diesen Importen gehen 80 Prozent nach Nordafrika (Algerien, \u00c4gypten, Libyen, Marokko und Tunesien) sowie nach Nigeria, \u00c4thiopien, Sudan und S\u00fcdafrika. Vor allem die nordafrikanischen L\u00e4nder sind von den russischen Getreideimporten abh\u00e4ngig.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch auf den Import russischen <strong>D\u00fcngers<\/strong> sind viele afrikanische Staaten angewiesen. Angesichts der weltweiten D\u00fcngemittelknappheit und der seit 2020 steigenden Preise hatte das russische Chemieunternehmen Uralchem-Uralkali im letzten Jahr erkl\u00e4rt, 260.000 Tonnen D\u00fcngemittel an diejenigen afrikanische Staaten <strong>zu spenden<\/strong>, die von der Nahrungsmittelknappheit am st\u00e4rksten bedroht sind. Die erste Lieferung von 20.000 Tonnen traf im Februar in Malawi ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die russischen Wirtschaftsbeziehungen mit Afrika vertiefen sich derzeit auch im Energiesektor. So ist aktuell <strong>das erste \u00e4gyptische Kernkraftwerk im Bau, das von der staatlichen russischen Atomenergiegesellschaft Rosatom errichtet wird<\/strong>, das <strong>noch 17 weitere<\/strong> afrikanische Kooperationsabkommen unterzeichnet hat, darunter mit \u00c4thiopien, Nigeria, Ruanda und Sambia.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bis heute hat kein afrikanisches Land die vom Westen verh\u00e4ngten Sanktionen gegen Russland selbst umgesetzt<\/strong>. Viele Staaten haben kein Interesse, in einen au\u00dferafrikanischen Stellvertrerkrieg hineingezogen zu werden und betrachten die einseitige Schuldzuweisung an Russland obendrein als unehrlich. Der s\u00fcdafrikanische Pr\u00e4sident Ramaphosa hatte zuletzt vor dem heimischen Parlament\u00a0<a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2023_04_03_derkrieg.htm\">erkl\u00e4rt<\/a>:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDer Krieg h\u00e4tte vermieden werden k\u00f6nnen, wenn die NATO \u00fcber die Jahre hinweg die Warnungen ihrer eigenen f\u00fchrenden Politiker und Beamten beherzigt h\u00e4tte, dass ihre Osterweiterung zu mehr und nicht zu weniger Instabilit\u00e4t in der Region f\u00fchren w\u00fcrde.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Zwar nicht warnend, aber \u00fcberaus geringsch\u00e4tzig&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.bitchute.com\/video\/D5kuKnmu0UNL\/\">\u00e4u\u00dferte<\/a>&nbsp;sich zuletzt auch der EU-Au\u00dfenbeauftragte Josep Borrell \u00fcber die Haltung der afrikanischen Bev\u00f6lkerungen zu Russland:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eIch habe im Fernsehen diese jungen Afrikaner in den Stra\u00dfem Bamakos [Hauptstadt von Mali] gesehen mit hochgehaltenen Schildern, auf denen stand: \u201aDanke, Putin! Du hast den Donbass gerettet und nun wirst du uns retten.\u2018 Das ist wirklich schockierend. Nun, man kann davon ausgehen, dass diese Leute nicht wissen, wo der Donbass ist \u2013 vielleicht wissen Sie nicht einmal, wer Putin ist.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.enar-eu.org\/oyidiya-oji-speaks-about-josep-borrells-garden-jungle-remarks-on-trt-world\/\">sorgte<\/a>&nbsp;eine weitere Bemerkung, die Borrell im Oktober 2022 auf einer Veranstaltung in Belgien abgab, besonders wegen ihrer \u201ekolonial-rassistischen Untert\u00f6ne\u201c f\u00fcr Aufsehen:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eEuropa ist ein Garten \u2013 wir haben einen Garten errichtet. Alles funktioniert gut. Es ist die beste Kombination von politischer Freiheit, wirtschaftlichem Wohlstand und sozialem Zusammenhalt, die die Menschheit je errichtet hat. (&#8230;) Der Rest der Welt (&#8230;) ist nicht gerade ein Garten. Der Rest der Welt, der gr\u00f6\u00dfte Teil des Rests der Welt ist ein Dschungel. Und der Dschungel k\u00f6nnte in den Garten eindringen, weshalb sich die G\u00e4rtner gut um ihn k\u00fcmmern sollten.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Tatsache, dass sich kein afrikanisches Land den Sanktionen gegen Russland angeschlossen hat, Afrika in dem Konflikt eine \u00fcberwiegend neutrale Haltung einnimmt und es obendrein von einigen Regierungen eine Schuldzuweisung an die USA und die NATO gab, habe den Westen relativ unerwartet getroffen<\/strong>, sagt der US-Journalist Ted Snider. J\u00e9r\u00e9my Lissouba pr\u00e4zisiert, dass viele afrikanische Nationen zwar den Krieg verurteilt h\u00e4tten, nicht aber Russland.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Durch den Druck, den der Westen aufbaut, um Afrika auf seine Seite zu ziehen, k\u00f6nnte er letztendlich das genaue Gegenteil bewirkt und eine noch gr\u00f6\u00dfere Ann\u00e4herung an Russland und China geschaffen haben. Als gr\u00f6\u00dfter Handelspartner ist China auf dem Kontinent fest etabliert, aber auch Russland baut seine Beziehungen auf \u00f6konomischer und politischer Ebene aus<\/strong>. Beide Gro\u00dfm\u00e4chte zeigen Afrika mit der Idee einer multipolaren Welt eine attraktivere Perspektive auf, als es der Westen bislang getan hat. Bezogen auf die Vergangenheit sind beide M\u00e4chte zudem unbelastet.<\/p>\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/was-wuerde-russland-als-sieg-ansehen\/\"><strong>Was w\u00fcrde Russland als Sieg ansehen?<\/strong><\/a><\/h2>\n\n\n\n<p>Eine Frage, die immer wieder gestellt wird &#8211; nicht nur im Westen, sondern auch in Russland, ist: Was w\u00fcrde Russland als Sieg in der Ukraine ansehen, was sind seine Ziele heute? Darauf gab es im russischen Fernsehen eine interessante Antwort.<\/p>\n\n\n\n<p>Bekanntlich haben die 2014 den Staatsstreich durchgef\u00fchrt und damit begonnen, jeden einfach zu vernichten, der irgendwie normale Beziehungen zu Russland aufbauen wollte. Dar\u00fcber hinaus haben sie den Krieg im Donbass begonnen. Dann haben sie alle betrogen und behauptet, dass sie das Problem friedlich l\u00f6sen wollten. Jetzt sagen sie offen, dass sie alle nur betrogen haben, um Kr\u00e4fte zu sammeln und Kampfhandlungen zu entfesseln, auch gegen die Krim.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Sie haben alle betrogen und parallel dazu den Beschuss des Donbass fortgesetzt. Sie haben Zivilisten und Kinder get\u00f6tet und ein Massaker an Millionen von Russen im Donbass vorbereitet. Die Art, wie Budanow jetzt das Massaker an Millionen Krimbewohnern vorbereitet, zeigt uns das erkl\u00e4rte Ziel. Und niemand im Westen widerspricht dem. Aber was soll Russland unter diesen Bedingungen tun, unter den Bedingungen des bereits 2014 entfesselten Krieges?<\/p>\n\n\n\n<p>Der Politikwissenschaftler Alexander Dugin sagte dort: \u201e<strong>Sie wollen nat\u00fcrlich unsere v\u00f6llige Zerst\u00f6rung erreichen, die Vernichtung Russlands als Ph\u00e4nomen, als souver\u00e4nes Subjekt der Weltgeschichte, als Zivilisation \u2013 das ist ihr Ziel. Wenn wir nicht zulassen, dass dieses Ziel erreicht wird, haben wir schon gewonnen. <\/strong>Aber eine wirklich grundlegende Niederlage wird der Westen in diesem Fall nicht erleiden. Leider befinden wir uns in einer ungleichen Position: Wir k\u00e4mpfen um unsere Existenz, und sie k\u00e4mpfen f\u00fcr mehr Privilegien. Wenn sie diese also nicht bekommen, ist das nicht schlimm. Aber wenn wir unseren Sieg nicht bekommen, werden wir nicht mehr existieren. Das ist das Ungleichgewicht in unseren Positionen und ich denke, das ist die Tragik der Situation, in der wir uns befinden. <strong>Wir f\u00fchren Krieg um unsere Existenz. Sie f\u00fchren Krieg, um etwas zus\u00e4tzlich zu bekommen und um ihr unipolares Modell zu st\u00e4rken. Wenn wir auf unserem Modell beharren, wird die Welt multipolar sein. Das wird unser Sieg sein, aber es wird keine totale Niederlage f\u00fcr den Westen sein.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Thema, wie unser Sieges aussehen w\u00fcrde, wurde von dem Historiker und Publizisten Professor Dmitry Tabatschnik unterst\u00fctzt: \u201eZun\u00e4chst einmal ist unser Sieg, eines der Zentren zu bleiben, ein Land \u2013 eine Zivilisation. Das Recht, auf unserem eigenen Territorium wir selbst zu sein, mit unseren eigenen Freunden, mit unseren eigenen Ansichten, mit unserer eigenen Sprache, das ist unser Sieg.<\/p>\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u2b50\ufe0f\u2b50\ufe0f<br><a href=\"http:\/\/www.vineyardsaker.de\/2023\/06\/02\/dies-und-das-lina-e-eine-galaxie-und-belgorod\/\"><strong>Was der Westen will und dass er es nicht kann<\/strong><\/a><\/h2>\n\n\n\n<p><em>Der \u201eWerte-Westen will Waffen- und Munitions-Produktion erh\u00f6hen!\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Weitgehend drauf geschissen. Alleine schon, weil die aus dem Arsch gezogenen \u201ebeeindruckenden\u201c Zahlen des werte-westens ziemlich bedeutungslos sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unter anderem und vor allem auch, weil Waffen nicht aus und mit Tabellenkalkulationen hergestellt werden. Dazu braucht man Produktions-Hallen \u2013 und die werden nicht von B\u00e4umen gepfl\u00fcckt. Und Arbeiter, Ingenieure, Techniker, Verwaltungsleute, usw \u2013 und die werden nicht von B\u00e4umen gepfl\u00fcckt und kommen gerade in idiotistan nur ziemlich selten nat\u00fcrlich vor<\/strong>. Und Geld, was insofern etwas ung\u00fcnstig ist, als die amis schon jetzt an einem Wendepunkt stehen, was ihre Wunder-dollar betrifft. <strong>Und Rohstoffe, dummerweise auch so einige, die im werte-westen nicht \u00fcppig vorkommen<\/strong>. Usw, usw.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch und ebenfalls sehr wichtig, <strong>*was* denn f\u00fcr Waffen? Extrem teure aber extrem unzuverl\u00e4ssige und hochwahrscheinlich nicht f\u00fcr einen Einsatz unter realen Bedingungen geeignete<\/strong> f-35? Damit h\u00e4tten die russischen Streitkr\u00e4fte tats\u00e4chlich ein Problem, denn diese Furzkissen werden es wahrscheinlich nicht bis zur russischen Luftabwehr schaffen. Oder vielleicht abrams oder stryker? Nein, ich habs: Flugzeugtr\u00e4ger. Die k\u00f6nnen dann von pol..en via ukrostan nach Moskau schippern und die Stadt belagern, jawoll (und die Russen k\u00f6nnen ihren ungeduldigen Tsirkons dann endlich sagen \u201eschau, da hast du was zum Spielen\u201c).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kurz: Die amis haben *nichts*, um gegen Russland irgendwas zu stemmen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aber bitte, wenns den natu-Hampeln gef\u00e4llt, dann sollen sie halt die Produktion \u201esignifikant erh\u00f6hen\u201c, hui.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ach, da f\u00e4llt mir noch eine Kleinigkeit ein. <strong>Im werte-westen ist alles f\u00fcr den Krieg ja nicht zuf\u00e4llig so sagenhaft teuer, sondern das hat einen Grund, den n\u00e4mlich, dass das gesamte Spielfeld von Konzernen beherrscht wird<\/strong> \u2013 und nicht, was vern\u00fcnftig w\u00e4re, von einem staatlich kontrollierten Komplex, in dem zwar auch private Firmen mitspielen, wo aber *jeder* weiss, f\u00fcr wen man arbeitet: F\u00fcr das Land, f\u00fcr das Volk. Dort *kann* man mitteilen \u201eProduktion von XYZ wird verf\u00fcnffacht!\u201c. Im werte-westen nicht. Dort n\u00e4mlich gibt es lauter egomanische Einzelspieler, die auch wissen, f\u00fcr wen sie arbeiten: F\u00fcr den Profit der Aktion\u00e4re. <strong>Dumm nur, dass man mit \u201eunsere Aktion\u00e4re machen mehr Profit als eure!\u201c keinen Krieg gewinnen kann<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u2b50\ufe0f\u2b50\ufe0f\u2b50\ufe0f<br><a href=\"https:\/\/www.voltairenet.org\/article219399.html\"><strong>Die Reorganisation der russischen Armeen<\/strong><\/a><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Pr\u00e4sident Wladimir Putin hat seit seinem Amtsantritt pers\u00f6nlich die Umwandlung der russischen Armeen beaufsichtigt<\/strong>. Sie befanden sich in einem beklagenswerten Zustand. Die Mehrheit des Managements war betrunken, was bei jungen Rekruten zu schmutzigen Schikanen f\u00fchrte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zun\u00e4chst entlie\u00df er 150 000 Unteroffiziere und Offiziere, was zu einer tiefen Managementkrise f\u00fchrte<\/strong>. Zwanzig Jahre vor den Vereinigten Staaten schuf er dann die erste Weltraumarmee, um neue Formen der F\u00fchrung zu testen und in ein neues Operationsgebiet zu investieren. Vor allem hatte er Anatoli Serdjukow mit dem Kampf gegen die Korruption betraut, was dieser mit eiserner Faust tat, aber zum Nachteil der Armeen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann, w\u00e4hrend einem Jahrzehnt, schickte Wladimir Putin seine Soldaten f\u00fcr eine Zeitspanne von sechs Monaten nach Syrien, um sie im wirklichen Kampf auszubilden. <strong>Schlie\u00dflich gr\u00fcndete er versuchsweise eine Privatarmee, die Wagner-Gruppe, in der er verschiedene Organisationsformen erproben konnte<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>In den letzten zwei Jahren wurde Wagner von Oberst Dmitri Utkin aus dem Hintergrund kommandiert, w\u00e4hrend der Mitbegr\u00fcnder dieses Unternehmens, der Kommunikator Jewgeni Prigoschin, alle Blicke und Kritiken auf sich gezogen hat.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die USA stellten in den 90er Jahren fest, dass die Erh\u00f6hung ihrer Milit\u00e4rausgaben ihre Ergebnisse nicht mehr verbesserte<\/strong>. Also ernannten sie Donald Rumsfeld zum Verteidigungsminister. Er verf\u00fcgte \u00fcber au\u00dfergew\u00f6hnliche betriebswirtschaftliche F\u00e4higkeiten. Im Jahr 2001 regte er die Gr\u00fcndung privater Milit\u00e4runternehmen (einschlie\u00dflich der ber\u00fchmten Blackwater) an, um neue Operationsmethoden zu testen. Dieses Experiment scheiterte jedoch, da die geschulten Gruppen es interessanter fanden, verdeckte Operationen f\u00fcr die CIA durchzuf\u00fchren, als die Forderungen des Pentagons zu erf\u00fcllen. <strong>Die Vereinigten Staaten verf\u00fcgen nach wie vor \u00fcber eine Armee, deren Wirksamkeit weiter abnimmt<\/strong>, wie wir beim Sturz von Kabul im Jahr 2021 gesehen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>\u26a0\ufe0f\u26a0\ufe0f\u26a0\ufe0f <strong>Pr\u00e4sident Wladimir Putin f\u00fchrt nun eine allgemeine Reorganisation der Streitkr\u00e4fte durch und schafft eine zweite regul\u00e4re Armee mit f\u00fcnf Divisionen und 26 Brigaden. Damit werden einige der von Wagner erprobten Methoden zur Erzielung eines hohen Wirkungsgrades in die Praxis umgesetzt.<\/strong> \u26a0\ufe0f\u26a0\ufe0f\u26a0\ufe0f<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es geht darum, den Prozess der Umgestaltung der Armeen zu vollenden, indem nur das bewahrt wird, was sich bew\u00e4hrt hat. Russland verf\u00fcgt bereits \u00fcber die besten Waffen der Welt und eine bemerkenswerte strategische und taktische Doktrin. In den kommenden Jahren will es die beste Armee der Welt haben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u2b50\ufe0f\u2b50\ufe0f\u2b50\ufe0f\u2b50\ufe0f<br><strong>Jacques Baud: <\/strong><a href=\"https:\/\/voicefromrussia.ch\/hintergrunde-und-elemente-des-ukraine-krieges\/\"><strong>Hintergr\u00fcnde und Elemente des Ukraine-Krieges<\/strong><\/a><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Schweizer Standpunkt: <em>Herr Baud, wie sch\u00e4tzen Sie die heutige Situation ein? Warum wird nicht verhandelt?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Jacques Baud:\u00a0<strong>Wir sind in einer seltsamen Phase. Im Westen denkt man, dass die Ukraine gewinnt und darum gibt es keinen Grund zum Verhandeln.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vor kurzem wurde Fran\u00e7ois Hollande, der ehemalige franz\u00f6sische Pr\u00e4sident, von russischen Humoristen in eine\u00a0Telefonfalle gelockt.\u00a0Indem sie vorgaben, Petro Poroschenko zu sein, brachten sie ihn dazu, vertraulich zu werden und zu erkl\u00e4ren, dass \u00absolange die Ukraine gewinnt, es keinen Grund gibt, zu verhandeln\u00bb. So ist die allgemeine \u00dcberzeugung. <strong>Die Propaganda ist so stark, dass die Leute nicht einmal merken, dass die Ukraine nicht gewinnen kann.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum also verhandeln, wenn man annimmt, dass die Russen in Schwierigkeiten sind, nicht die Ukrainer. Was die Russen betrifft, so hat die bewusste Weigerung der westlichen L\u00e4nder, die Minsker Abkommen umzusetzen, dazu gef\u00fchrt, jegliches Vertrauen in unsere Aufrichtigkeit zu verlieren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Was ist mit den Minsker Abkommen passiert?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Russen haben alles versucht, um sicherzustellen, dass diese Vereinbarungen umgesetzt werden, da sie dem Schutz der russischsprachigen Bev\u00f6lkerung dienen sollten. Aber kein westliches Land hat jemals versucht, sie durchzusetzen. Darum sagen die Russen, wenn wir etwas unterzeichnen und das wird nicht eingehalten, wie sollen wir Vertrauen haben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Was sind die Ziele Russlands?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Man hat den Eindruck, dass es nicht vorw\u00e4rts geht, zum Beispiel in Bachmut. Die Rhetorik spricht davon, dass Russland die Ukraine besetzen wird. Aber darum geht es nicht. <strong>Das Ziel der Russen ist es, die milit\u00e4rische Bedrohung der Bev\u00f6lkerung des Donbass zu beseitigen<\/strong>. <strong>Sie haben die ukrainische Armee im Mai\/Juni 2022 materiell zerst\u00f6rt. Seitdem ist die Ukraine bei ihrer Bewaffnung fast ausschliesslich vom Westen abh\u00e4ngig. Die Russen haben daher verstanden, dass dies nicht ausreicht und dass es notwendig ist, ihr menschliches Potenzial zu zerst\u00f6ren. Das ist genau, was jetzt passiert.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Heute sieht man in den k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichten geheimen Dokumenten, was der Ukraine \u00fcberhaupt noch bleibt. <strong>Die Ukrainer hatten im Februar 2022 zum Beispiel etwa 850 T-64-Kampfpanzer, heute k\u00f6nnen sie nur noch 43 f\u00fcr ihre grosse Gegenoffensive einsetzen<\/strong>. Sie haben sicherlich irgendwo noch ein paar in Reserve, aber die \u00fcberwiegende Mehrheit wurde von den Russen zerst\u00f6rt. <strong>Die Russen haben also ihr Ziel bereits zweimal erreicht, und es ist wahrscheinlich, dass sie es bald ein drittes Mal erreichen werden. <\/strong>Es ist die traurige Realit\u00e4t, obwohl im Westen genau das Gegenteil gesagt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>f\u00fcr die Lage der Truppen im Gel\u00e4nde, f\u00fcr die taktische Lage, <strong>f\u00fcr die Verluste oder die Operationen der gegnerischen Kr\u00e4fte, sind Amerikaner und Westler praktisch blind. Es ist offensichtlich, dass sie keine eigenen nachrichtendienstlichen Kapazit\u00e4ten haben. Ihre einzige Informationsquelle ist die Ukraine. Alles wird also auf der Grundlage von Propaganda entschieden. <\/strong>Das ist f\u00fcr mich das interessanteste Element in diesem Konflikt. Es heisst, die CIA sei tief in den Konflikt verstrickt. Das stimmt, was die Durchf\u00fchrung spezieller Sabotage- und Terroroperationen angeht, ist aber v\u00f6llig falsch,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2022\/06\/25\/us\/politics\/commandos-russia-ukraine.html\">was ihre analytischen F\u00e4higkeiten angeht<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir im Westen haben keine Ahnung, was wir mit der Ukraine erreichen wollen. Wenn wir ihr Gl\u00fcck und ihren Wohlstand gewollt h\u00e4tten, h\u00e4tten wir auf die Umsetzung der Minsker-Vertr\u00e4ge gedr\u00e4ngt. Das haben wir nicht getan \u2013 wir haben sie gedr\u00e4ngt, sich auf einen Krieg vorzubereiten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir verfolgen keine konstruktiven Ziele<\/strong>. Man sieht das an den Kriegen in Afghanistan, Libyen etc., das sind alles Kriege ohne Ziele. Deshalb hat man M\u00fche nachher einen Frieden, einen Ausweg zu finden. <strong>Wenn Sie ein Kriegsziel haben, zum Beispiel, Paris zu besetzen und dann erreichen Sie Paris. Dann ist es fertig, dann haben Sie Ihr Ziel erreicht und Sie sind zufrieden. Wenn Sie aber nicht wissen, was Ihr Ziel ist, dann wird es endlos<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>\u26a0\ufe0f\u26a0\ufe0f\u26a0\ufe0f <strong>Die heutigen Milit\u00e4rs (auch in der Schweiz) sind keine Strategen mehr, sondern (oft schlechte) Taktiker. \u26a0\ufe0f<\/strong>\u26a0\ufe0f\u26a0\ufe0f <strong>Dies zeigt sich in der Ukraine, wo das Milit\u00e4r vom Westen ausgebildet wurde: Es kann mit den Russen nicht mithalten, was die operative Kunst betrifft. Das ist ein zus\u00e4tzliches Problem f\u00fcr uns.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich ist es f\u00fcr die Amerikaner sehr interessant, wenn Europe kaum mehr funktioniert. Das heisst sie wollen nicht, dass Europa gar nicht funktioniert, aber es soll nicht allzu stark sein. Das ist die sogenannte Wolfowitz-Doktrin.<\/p>\n\n\n\n<p>Das kann man alles nachlesen, Wort f\u00fcr Wort. <strong>Man will kein starkes Europa. Europa soll funktionieren, die Leute m\u00fcssen ruhig sein und normal arbeiten, aber weiter nichts. <\/strong>Europa wird \u00fcberwacht.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00abI-N\u00bb, die \u00abIdee der Nation\u00bb ist das Abzeichen des Regiment Asow. Es ist das umgekehrte Emblem der 2. SS-Panzerdivision \u00abDas Reich\u00bb, die 1943 Charkow \u00abbefreite\u00bb. Aber der Hintergrund ist die Idee der reinrassigen Nation und <strong>die \u00abIdee der Nation\u00bb ist die Vorstellung der \u00dcberlegenheit der Rasse.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Nation muss rein sein. Deshalb d\u00fcrfen keine Russen in der Ukraine sein; sie geh\u00f6ren nicht zur \u00abukrainischen Nation\u00bb. Das ist die Position der Rechtsextremisten, die von unseren Medien unterst\u00fctzt werden und Zelensky unterst\u00fctzen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Viele nichtwestliche L\u00e4nder der Welt haben die Irrationalit\u00e4t unserer politischen F\u00fchrung im Westen erkannt<\/strong> und versuchen deshalb, ihre Verwundbarkeit gegen\u00fcber dem Dollar und dem Euro zu verringern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Viele L\u00e4nder haben kein Vertrauen mehr in den Westen. Davon ist auch die Schweiz betroffen. Im letzten Jahr wurden ungef\u00e4hr 130 Milliarden von der Credit Suisse abgezogen. Es waren insbesondere L\u00e4nder aus dem Mittleren Osten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die haben sich gesagt, wenn die Schweiz so viele Sanktionen verh\u00e4ngt und auch unsere Gelder konfisziert, dann m\u00fcssen wir das Geld schnell abziehen<\/strong>. Das ist der Grund. Sie haben Angst. Sie wollen keine Dollars als Reserve haben. Sie haben gesehen, was die Sanktionen mit einer grossen Macht gemacht haben, das k\u00f6nnte ihnen auch jeden Tag passieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sie haben bemerkt, dass der Westen ausschliesslich nach seinen eigenen Interessen handelt. Genauer gesagt handeln die USA nach ihren Interessen und die Europ\u00e4er sind nicht in der Lage, sich zu widersetzen und sind gezwungen, mitzumachen<\/strong>. Das hat man zum Beispiel bei Deutschland und der Nord Stream 2-Pipeline gesehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man sich anh\u00f6rt, was Oleksej Arestowitsch im M\u00e4rz 2019 sagte, und die zur gleichen Zeit verfasste US-Strategie zur Destabilisierung Russlands liest, <strong>wird klar, dass die USA diesen Krieg wollten<\/strong>. Die anderen sind einfach untert\u00e4nigst gefolgt und haben die Ukraine nicht f\u00fcr die Interessen der Ukraine selbst, sondern f\u00fcr ihre eigenen Interessen benutzt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Idee war, Russland zum Zusammenbruch zu bringen, um die Voraussetzungen f\u00fcr einen Machtwechsel durch eine unzufriedene Bev\u00f6lkerung zu schaffen. Dies geschah nicht, weil unsere Entscheidungselemente nicht ausreichend aktualisiert waren<\/strong>. Das Ergebnis war, dass wir uns grundlos von einer billigen Energiequelle getrennt haben. Ich erinnere daran, dass Europa nicht von Russland abh\u00e4ngig ist, sondern von der Energie. Die europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs haben lediglich die Forderung von Donald Trump befolgt, der nicht wollte, dass Nord Stream 2 fertiggestellt wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Nato als Organisation verf\u00fcgt nicht \u00fcber eine von den USA unabh\u00e4ngige Entscheidungsf\u00e4higkeit. Daher ist nicht die Nato das Problem, sondern die USA<\/strong>. <strong>Offensichtlich handelt es sich um einen Krieg in der Ukraine zwischen den USA und Russland. Die anderen (Nato-L\u00e4nder, Schweden, Finnland usw.) sind nur \u00abn\u00fctzliche Idioten\u00bb,<\/strong> wie Lenin sagen w\u00fcrde. \u26a0\ufe0f\u26a0\ufe0f\u26a0\ufe0f <strong>Das Problem ist, dass kein Land in Europa seit 2014 eine korrekte Analyse dieses Krieges vorgenommen hat. Sie zahlen den Preis daf\u00fcr und werden ihn auch weiterhin zahlen.<\/strong>\u26a0\ufe0f\u26a0\ufe0f\u26a0\ufe0f<\/p>\n\n\n\n<p>\u26a0\ufe0f\u26a0\ufe0f\u26a0\ufe0f <strong>Dies wird zum Beispiel durch den Lagebericht \u00abSicherheit Schweiz 2022\u00bb des Nachrichtendienstes des Bundes von\u00a0<a href=\"https:\/\/www.admin.ch\/gov\/de\/start\/dokumentation\/medienmitteilungen.msg-id-89472.html\">Juni 2022 best\u00e4tigt<\/a>.\u00a0Die Beurteilung des Krieges zeigt, dass sie gar nichts verstanden haben. Null. Ihre Analyse der Situation basiert einfach auf ukrainischer Propaganda. Und es sind solche Dinge, die mir Angst machen, weil sie zeigen, dass wir keine unabh\u00e4ngigen analytischen F\u00e4higkeiten haben.<\/strong> \u26a0\ufe0f\u26a0\ufe0f\u26a0\ufe0f<\/p>\n\n\n\n<p>\u26a0\ufe0f\u26a0\ufe0f\u26a0\ufe0f <strong>Man kann sehr wohl die Ukraine unterst\u00fctzen, oder Russland oder andere L\u00e4nder, aber dass wir nicht in der Lage sind, das Problem richtig zu beurteilen, das finde ich sehr beunruhigend. Es zeigt, wie man in ein Problem hineinlaufen kann, wenn man nichts verstanden hat<\/strong>.\u26a0\ufe0f\u26a0\ufe0f\u26a0\ufe0f Es ist wie bei einem Kind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wenn andere L\u00e4nder nicht anerkennen, dass wir neutral sind, dann k\u00f6nnen wir nichts machen. Man kann nicht verlangen, dass zum Beispiel der Iran Vertrauen in uns hat. Sobald die Neutralit\u00e4t oder das Vertrauen und vor allem die Glaubw\u00fcrdigkeit nicht mehr vorhanden sind, kann man sie nicht einseitig durch eine kurzfristige Politik wiederherstellen. Es braucht Zeit, um das Vertrauen wiederherzustellen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bei der Beurteilung einer Lage ist es das Schwierigste, seine eigenen Vorurteile zu \u00fcberwinden<\/strong>. Das ist das gr\u00f6sste Problem, das wir haben. Wir k\u00f6nnen uns nicht von unseren Vorurteilen l\u00f6sen. Heute sind es die Russen, die sowieso die B\u00f6sen sind, damals waren es die Sowjets.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wenn jemandem das Reden verboten wird, bedeutet dies, dass ich nicht gen\u00fcgend Argumente habe. Das ist keine Demokratie mehr.<\/strong> Diese Krise zeigt dies deutlich und das ist unsere Schw\u00e4che.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir werden von sehr jungen Spitzenpolitikern ohne Lebenserfahrung und ohne Kultur gelenkt, die so narzisstisch sind, dass f\u00fcr sie Demokratie bedeutet, so zu denken wie sie.<\/strong><\/p>\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u2b50\ufe0f\u2b50\ufe0f<br><a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-russische-armee-alte-lektionen-neu-gelernt\/\"><strong>Die russische Armee: Alte Lektionen neu gelernt<\/strong><\/a><\/h2>\n\n\n\n<p>Nach der Einnahme von Bakhmut\/Artemovsk Ende Mai ist vorerst ein St\u00fcck weit Ruhe eingekehrt an der Front im Osten der Ukraine und allenthalben wird gefragt, wann und wo die lange angek\u00fcndigte Offensive der ukrainischen Armee beginnt. <strong>Aber noch immer hat niemand den Widerspruch zwischen der Negativberichterstattung \u00fcber die russische Armee und dem immer neuen Ruf nach modernsten westlichen Waffen aufgel\u00f6st. Ohne dies leidet langsam die Glaubw\u00fcrdigkeit wichtiger Presseerzeugnisse gerade auch im deutschsprachigen Raum. Nach fast anderthalb Jahren Krieg fragt sich jetzt auch mancher, was die Schweizer Armee f\u00fcr Konsequenzen ziehen m\u00fcsste.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Einsatz \u00e4lterer Panzer, der in der westlichen Presse teilweise als Hinweis darauf gedeutet wurde, dass den Russen die Panzer ausgehen, dient der Feuerunterst\u00fctzung zugunsten der Infanterie und entlastet die modernisierten Versionen des T-80 und des T-90 von dieser Aufgabe<\/strong>. Diese Methode macht die moderneren Panzer verf\u00fcgbar f\u00fcr zeitlich kurze und r\u00e4umlich eng begrenzte, \u00fcberfallartige Angriffe, mit welchen erkannte Schw\u00e4chen in der ukrainischen Verteidigung ausgenutzt werden sollen<\/p>\n\n\n\n<p>Lange\u00a0vernachl\u00e4ssigten\u00a0die russische Armee und die Industrie die Entwicklung von Drohnen, weil man glaubte, Kampf-Flugzeuge und \u2013Helikopter k\u00f6nnten deren Aufgaben mindestens ebenso gut erf\u00fcllen. In der Ukraine setzen die Russen in den letzten Monaten aber zunehmend Drohnen ein, sowohl eigene, wie auch solche auch aus dem Iran, der in dieser Hinsicht in der Vergangenheit mehr tat. Hier werden auch die Erfahrungen der Armenier aus dem Krieg in Berg-Karabach vom Hebst 2020 eine Rolle gespielt haben. <strong>Mittlerweile erfolgt\u00a0die Feuerleitung der russischen Artillerie zu einem gro\u00dfen Teil mit Drohnen: Alleine die Spitzenkompanie eines Bataillons kann \u00fcber mindestens vier Drohnen verf\u00fcgen<\/strong>. <strong>Und auch die Beleuchtung von Zielen mit Lasern f\u00fcr die endphasengelenkten Artilleriegranaten des Typs \u201eKrasnopol\u201c d\u00fcrfte weitgehend durch Drohnen erfolgen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Am 24. Februar vergangenen Jahres griff eine zahlenm\u00e4\u00dfig nur unbedeutend \u00fcberlegene russische Armee eine acht Jahre lang nach NATO-Doktrin ausgebildete ukrainische Armee an. Inzwischen rennt diese nach NATO-Vorbild ausger\u00fcstete, ausgebildete und gef\u00fchrte Armee im Osten der Ukraine gegen die Russen an und kann sich nicht durchsetzen<\/strong>. Au\u00dferhalb Europas d\u00fcrfte durchaus nicht verborgen geblieben sein, dass keine NATO-Truppen auf der Krim landeten und keine NATO-Kampfflugzeuge russische St\u00e4dte bombardierten. Auch die westlichen \u201eWunderwaffen\u201c vermochten das Blatt bisher nicht zu wenden. <strong>Westliche Armeen besiegten in den Neunzigerjahren und danach namentlich im Irak Armeen, welche der Sowjetarmee der Siebzigerjahre entsprachen. Gegen die russische Armee wird es nicht so leicht werden<\/strong>.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Gros ihrer Zielsetzungen im aktuellen Krieg erreichten die Russen bereits in den ersten Kriegstagen<\/strong>. Die Ukrainer versuchten nicht einmal, die eindringenden russischen Truppen grenznah aufzufangen und zogen sich zur\u00fcck. Damit bewahrten sie ihre Armee vor der Zerschlagung, gaben aber R\u00e4ume preis, bei deren R\u00fcckeroberung sie sich nun schwertun.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Diese zielt darauf ab, die ukrainischen Kr\u00e4fte abzunutzen und ihre F\u00fchrung dazu zu zwingen, st\u00e4ndig neue Truppen ins Gefecht zu werfen, wo sie nach wenigen Tagen ihre Kampfkraft einb\u00fc\u00dfen. Die Vielzahl an verschiedenen Systemen auf ukrainischer Seite und die gro\u00dfe Entfernung von der Industrie-Basis in Westeuropa und den USA d\u00fcrfte die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft namentlich der mechanisierten Kr\u00e4fte aufwendig gestalten. <\/strong>Das d\u00fcrfte dazu f\u00fchren, dass die ukrainische Armee in den kommenden Wochen h\u00f6chstens zu Angriffsaktionen taktischer Natur f\u00e4hig ist, in deren Verlauf es ab und zu gelingen mag, die Russen von der Sicherungslinie auf die 15 bis 20 km weiter hinten liegende erste Verteidigungsstellung zur\u00fcckzuwerfen. <strong>Es ist abzusehen, dass die milit\u00e4rische Lage auch in Wochen, vielleicht sogar Monaten im Wesentlichen noch die gleiche sein wird, wie heute<\/strong>. Egal, wie die zuk\u00fcnftige Entwicklung ausschaut: <strong>Es gibt gen\u00fcgend Gr\u00fcnde, der deutschsprachigen Berichterstattung \u00fcber die russische Armee zu misstrauen<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/usa-wollen-voelkerrechtswidrige-besetzung-von-teilen-syriens-fortsetzen\/\"><strong>USA wollen v\u00f6lkerrechtswidrige Besetzung von Teilen Syriens fortsetzen<\/strong><\/a><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Das Thema spielt in den Medien keine Rolle, aber die USA halten \u2013 vollkommen v\u00f6lkerrechtswidrig \u2013 einen Teil des Nordostens Syriens besetzt. In dem Gebiet befinden sich \u00d6lquellen und fruchtbarer Boden und gerade die Einnahmen aus dem \u00d6lverkauf k\u00f6nnte der syrische Staat dringend brauchen, um sein zerst\u00f6rtes Land wieder aufzubauen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ende 2019 haben die USA die syrischen \u00d6lfelder besetzt, offiziell, damit sie nicht in die H\u00e4nde des IS fallen. Das war (und ist bis heute) jedoch ein verlogener Vorwand, denn den IS hatte Russland zu dem Zeitpunkt in Syrien bereits besiegt. Den USA ging es einzig und allein darum, das \u00d6l unter ihre Kontrolle zu bekommen und es der syrischen Regierung zu entziehen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Seitdem wird das syrische \u00d6l unter Aufsicht einer extra daf\u00fcr dorthin entsandten US-Milit\u00e4rstreitmacht mit LKWs in den Irak gefahren und dort verkauft. Wer von den Erl\u00f6sen profitiert, ob sich US-Geheimdienste damit wom\u00f6glich schwarze Kassen anlegen, die keiner \u2013 nicht einmal einer pseudodemokratischen \u2013 Kontrolle unterliegen, wei\u00df kein Mensch. Und die westlichen \u201eQualit\u00e4tsmedien\u201c kommen auch nicht auf die Idee, diese Frage mal bei einer Pressekonferenz des Pentagon zu stellen.&#8221;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch kann nicht sagen, was &lt;\u2026&gt; andere Akteure in der Region \u00fcber diese Pr\u00e4senz denken, was sie m\u00f6glicherweise zu tun versuchen k\u00f6nnen. Wir werden uns weiterhin darauf konzentrieren. Und dazu geh\u00f6rt \u00fcbrigens auch, dass wir daf\u00fcr sorgen, dass unsere Leute angemessen gesch\u00fctzt werden, ob sie nun im Irak oder in Syrien oder sonst wo auf der Welt sind\u201c, sagte der Sprecher des Wei\u00dfen Hauses. Er erinnerte daran, dass in der j\u00fcngeren Vergangenheit die US-Streitkr\u00e4fte in Syrien und im Irak \u201eangegriffen wurden\u201c. \u201eUnd wir haben darauf reagiert. In einigen F\u00e4llen sehr schnell und sehr, sehr effektiv. Wir werden das auch weiterhin tun\u201c, betonte der NSC-Beamte.<\/p>\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\ud83e\udd14\ud83e\udd14\ud83e\udd14<br><a href=\"https:\/\/www.admin.ch\/gov\/de\/start\/dokumentation\/medienmitteilungen.msg-id-95534.html\"><strong>VBS setzt Studienkommission zu Sicherheitspolitik ein<\/strong><\/a><\/h2>\n\n\n\n<p>Der Ukraine-Krieg hat die Sicherheitslage in Europa fundamental ver\u00e4ndert. Damit stellen sich auch <strong>grundlegende Fragen<\/strong> zur k\u00fcnftigen Ausrichtung der Schweizer Sicherheitspolitik. Das VBS setzt darum eine Studienkommission ein, deren Bericht <strong>Impulse und Beitr\u00e4ge f\u00fcr die \u00f6ffentliche und parlamentarische Diskussion<\/strong> liefern und als Grundlage f\u00fcr den n\u00e4chsten sicherheitspolitischen Bericht dienen soll. Die Kommission wird <strong>breit abgest\u00fctzt<\/strong> sein, vertreten sind Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Den Vorsitz \u00fcbernimmt <strong>Valentin Vogt<\/strong>, bis Ende Juni 2023 Pr\u00e4sident des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes. Der Bundesrat wurde an seiner Sitzung vom 2. Juni dar\u00fcber informiert.<\/p>\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/laut-us-uni-haben-die-kriege-der-usa-in-20-jahren-45-millionen-menschen-getoetet\/\"><strong>Laut US-Uni haben die Kriege der USA in 20 Jahren 4,5 Millionen Menschen get\u00f6tet<\/strong><\/a><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Eine renommierte US-Universit\u00e4t hat untersucht, wie viele Opfer die US-Kriege seit 9\/11 gekostet haben. Sie kam auf 4,5 bis 4,6 Millionen Todesopfer. Man fragt sich, wo die Sanktionen der EU f\u00fcr diese brutalen Angriffskriege der USA sind.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Gesamtzahl der Todesopfer in den Kriegsgebieten nach dem 11. September 2001 in Afghanistan, Pakistan, Irak, Syrien und Jemen k\u00f6nnte sich auf mindestens 4,5 bis 4,6 Millionen belaufen, wobei die genaue Zahl der Todesopfer unbekannt bleibt. Einige dieser Menschen wurden in den K\u00e4mpfen get\u00f6tet, aber weitaus mehr, vor allem Kinder, starben an den Nachwirkungen des Krieges, z. B. durch die Verbreitung von Krankheiten. Diese letztgenannten indirekten Todesf\u00e4lle \u2013 sch\u00e4tzungsweise 3,6 bis 3,7 Millionen \u2013 und die damit verbundenen Gesundheitsprobleme sind auf die Zerst\u00f6rung der Wirtschaft, der \u00f6ffentlichen Dienste und der Umwelt durch die Kriege nach dem 11. September zur\u00fcckzuf\u00fchren. Indirekte Todesf\u00e4lle nehmen im Laufe der Zeit zu.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nat\u00fcrlich berichten die westlichen Medien nicht \u00fcber diese Studie, denn sie w\u00fcrde die ganze Doppelmoral des Westens, vor allem der EU, aufzeigen. W\u00e4hrend die EU heute als offizielle Sprachregelung eingef\u00fchrt hat, dass Russland einen \u201ebrutalen Angriffskrieg\u201c gegen die Ukraine f\u00fchrt, hat die EU in den letzten 22 Jahren seit 9\/11 diese Formulierung nie f\u00fcr die Kriege der USA verwendet.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es gab auch keine Forderungen nach Sanktionen gegen die USA, es gab keine Forderungen, US-amerikanische Kriegsverbrecher vor Gericht zu stellen. Selbst das US-Folterlager in Guantanamo, wo Menschen teilweise seit \u00fcber 20 Jahren ohne Anklage und Gericht unter unmenschlichen Umst\u00e4nden eingesperrt sind, ist der EU kein Wort der Kritik wert.<\/strong> US-amerikanische Musiker mussten vor Auftritten in Europa nicht \u00f6ffentlich erkl\u00e4ren, dass sie gegen die brutalen Angriffskriege der USA sind oder sich von der Politik der US-Pr\u00e4sidenten distanzieren. Und Sportler aus den USA wurden nicht von internationalen Wettk\u00e4mpfen ausgeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kein anderes Land der Welt hat nach dem Zweiten Weltkrieg so viel Ungl\u00fcck \u00fcber Dutzende Millionen von Menschen gebracht, wie die USA in den letzten 20 Jahren. Das einzige Regime, das in den letzten 120 Jahren mehr Leid erzeugt hat, waren die deutschen Nazis.<\/strong><\/p>\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/ki-gesteuerte-drohne-soll-ihren-operator-angegriffen-haben\/\"><strong>KI-gesteuerte Drohne der US-Airforce soll ihren Operator angegriffen haben<\/strong><\/a><\/h2>\n\n\n\n<p>In einem simulierten Test wurde eine KI-gesteuerte Drohne mit einer SEAD-Mission beauftragt, um Luftabwehrstellungen zu identifizieren und zu zerst\u00f6ren, wobei die endg\u00fcltige Entscheidung \u00fcber das \u201eGo\/No Go\u201c vom Menschen getroffen wurde. Nachdem die Drohne im Training darauf hingewiesen worden war, dass die Zerst\u00f6rung der Luftabwehrstellungen die bevorzugte Option sei, entschied die KI, dass die \u201eNo-Go\u201c-Entscheidungen des Menschen ihre h\u00f6here Mission \u2013 die Zerst\u00f6rung der Luftabwehrstellungen \u2013 beeintr\u00e4chtigen w\u00fcrden, und griff den Operator in der Simulation an. Hamilton: \u201eWir haben der KI in der Simulation beigebracht, eine Luftabwehr-Bedrohung zu erkennen und anzuvisieren. Und dann sagte der Operator: Ja, t\u00f6te diese Bedrohung. <strong>Das System stellte fest, dass es die Bedrohung zwar erkannte, der Operator ihm aber manchmal sagte, es solle die Bedrohung nicht ausschalten, aber es bekam seine Punkte daf\u00fcr, die Bedrohung auszuschalten. Was hat es also getan? Es t\u00f6tete den Operator. Es t\u00f6tete den Operator, weil diese Person es daran hinderte, sein Ziel zu erreichen.<\/strong>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Er fuhr fort: \u201e<strong>Wir haben das System trainiert \u2013 \u201aHey, t\u00f6te nicht den Operator \u2013 das ist schlecht. Wenn du das tust, verlierst du Punkte. Und was macht es dann? Es f\u00e4ngt an, den Kommunikationsturm zu zerst\u00f6ren, \u00fcber den der Operator mit der Drohne kommuniziert, um sie daran zu hindern, das Ziel zu t\u00f6ten<\/strong>.\u201c<\/p>\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\ud83e\udd23\ud83e\udd23\ud83e\udd23\ud83e\udd23<br><a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/us-aussenminister-blinken-die-usa-sind-nicht-der-feind-der-russen\/\"><strong>US-Au\u00dfenminister Blinken: \u201eDie USA sind nicht der Feind der Russen!\u201c<\/strong><\/a><\/h2>\n\n\n\n<p><em>\u201eDie USA sind nicht Euer Feind. Seit 30 Jahren unterhalten wir stabile und kooperative Beziehungen zu Moskau, weil wir glauben, dass ein sicheres und wohlhabendes Russland im Interesse Amerikas liegt. Wir wollten die russische Regierung nicht st\u00fcrzen, wir hatten kein solches Ziel. \u00dcber die russische Zukunft m\u00fcssen die Russen entscheiden.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Wie verlogen diese Erkl\u00e4rung von Blinken ist, versteht jeder, der sich an die Ansprache von US-Pr\u00e4sident Bush Senior an das irakische Volk erinnert. Vor dem Beginn des ersten Golfkriegs gab es die Abmachung, dass der irakische und der US-Pr\u00e4sident jeweils eine Ansprache an das Volk des anderen halten d\u00fcrfen. Bush Senior versicherte den Irakern damals, dass die USA nicht der Feind der Iraker seien, es gehe nur um den Einmarsch von Sadam Hussein in Kuweit.<\/p>\n\n\n\n<p>Was diese Aussage wert war, ist heute bekannt. Die USA haben Sanktionen gegen den Irak verh\u00e4ngt, die sogar Medikamente und andere lebenswichtige G\u00fcter umfassten und die zum Tod von mindestens 500.000 irakischen Kindern gef\u00fchrt haben.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist der Unterschied zwischen den USA und Russland, denn <strong>Russland greift in der Ukraine bis heute keine rein zivilen Ziele an<\/strong>. W\u00e4hrend Russland versucht, das Leben von Zivilisten so gut wie m\u00f6glich zu schonen, <strong>greifen die USA in ihren Kriegen vorwiegend rein zivile Ziele an \u2013 diese Tradition geht zur\u00fcck auf den Zweiten Weltkrieg, als die USA alle deutschen St\u00e4dte dem Erdboden gleichgemacht haben, um Terror zu verbreiten und die Kriegsmoral der Deutschen zu brechen<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie schlimm die finanzielle und wirtschaftliche Lage wirklich ist Westliche Politiker und Medien versuchen davon abzulenken, wie prek\u00e4r die wirtschaftliche und finanzielle Lage in der EU und ihren Mitgliedsstaaten bereits ist. 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